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Leserbriefe Bitte Kirche im Dorf lassen!!!!
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16:03 10.04.2013
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Berlin

Dorf lassen, was Feiertage, Kirche und

Glauben und auch nicht in Richtung

Beleidigung gehen, oder?

Also, was den Glauben betrifft, die

christlichen Feste basieren oder haben auch

von den "alten" Germanen etwas

übernommen und auch die Heiden glauben,

jeder für sich uU. auch an etwas! Es soll

doch bitte jedem Menschen es selbst

überlassen sein, ob, was er glaubt, ob er

einer Religion angehört und frei ist zu

entscheiden welche!

Scientology u.a. sind keine Kirchen!

Dann fange ich jetzt also an, die Feiertage

der "alten" Germanen als meine "Freitage"

offiziell zu begehen und das machen jetzt

alle anderen Menschen in Deutschland der nichtchristlichen

Religion jetzt auch so? Ist das die Lösung?

Fragen Sie mal die Arbeitgeber, was die

davon halten!

Zu den Kirchensteuern:

Wie wäre es denn, wenn nicht der Staat die

Kirchensteuer erhebt oder "eintreibt" für die

K., sondern die jeweilige Kirche selber? Die

staatlichen Behördenmitarbeiter hätten dann

ja mehr Zeit für andere Aufgaben!

Wieso sollen die Nichtchristen zur Arbeit

gehen an diesen Feiertagen?

Dies zahlen über die ihre Arbeit Steuern für

die Kirche und finanzieren die Arbeit und die

bei der Kirche Beschäftigten mit!

Ein Relikt aus alten, zT. nicht guten Zeiten

für D! Demzufolge haben die beiden

angeführten Gruppen im Leserbrief auch die

Feiertage verdient!

Weitergedacht:

Ich weiß nicht, ob der Leser in Stralsund in

einer Gewerkschaft ist und was er von ihnen

hält.

Folgende Annahme von mir:

Er ist es nicht.

Da aber die Kollegen in einer Gewerkschaft

sind und für Tariflohn u.a. gekämpft haben,

sollten doch zukünftig die Mitarbeiter in den

Firmen, die nicht Mitglied in einer

Gewerkschaft sind ihre Forderungen an die

Arbeitgeber doch selber aushandeln! Die

Ergebnisse zählen nur noch für

Gewerkschaftsmitglieder.

Wäre doch in Ordnung und auch nur gerecht

so, oder?

Soll die Gesellschaft noch weiter

aufgespalten werden als sie ohnehin schon

ist, oder wie?

Zum Schluß eine Erinnerung an Friedrich,

den Großen:

Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Detlef Reich

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