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Leserbriefe „Die Hundesteuer sollte Tierheimen zugutekommen“
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12:39 06.11.2018
Hundebesitzer mit seinem Vierbeiner: Die Hansestadt Rostock verschärft die Regeln bei der Hundesteuer. Quelle: Fotolia
Rostock

Die Nachricht über die verschärften Regeln bei der Hundesteuer lässt die Halter der Vierbeinern gehörig aufhorchen. Wer zum Beispiel seinen Hund nicht im Rostocker Rathaus anmeldet oder aber Steuermarke nach Abmeldung des Hundes nicht rechtzeitig zurückgibt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Maximalsumme liegt in der neuen Satzung bei 5000 Euro.

OZ-Leser Karl-Heinz Krüger könne sich über eine solche Aktion der Hansestadt nur kaputtlachen, wie er schreibt. „So ein Blödsinn. Ich hatte auch 14 Jahre einen Hund, und in dieser Zeit wurde ich nur zweimal kontrolliert. Da liegt doch das ganze Problem. Und wer Hundesteuer bezahlt, kann auch erwarten, dass die Stadt Hundetoiletten beispielsweise in der Südstadt aufstellt.“ Heiner Rostock findet: Diese Entscheidung sei schlicht kontraproduktiv. „Ich wohne in der Südstadt und muss mit ansehen, dass sich junge Menschen die hier herziehen, immer mehr Hunde anschaffen, durch den Anreiz der niedrigen Hundesteuer.“ Pauline Jahn erwidert: „Ich habe selten so einen Schwachsinn gehört. Nach dem Motto. ,Ich schaff mir einen Hund an, weil die Hundesteuer gerade günstig ist’. Kenne niemanden mit Hund, der das als Anreiz nimmt.“ Anja Steinicke schreibt: „Ich finde es eher furchtbar, dass bei der Anmeldung des Hundes nicht die Größe der Wohnung überprüft wird. Dann finde ich, sollten die Steuergelder, die wir bezahlen für die Hunde, auch für Tierheime und Tierkliniken eingesetzt werden.“ Bernd Hesse ergänzt: „Ich frage mich schon lange, was eigentlich mit der Hundesteuer finanziert wird.“ Katrin Reicht betont: „Hundesteuern sind leider nicht zweckgebunden. Die Gelder sollten doch lieber in Tierschutzvereine fließen.“Auch Elisa Soundso macht sich ihre Gedanken zur Verwendung des Geldes. „Das ist, wie gesagt, keine zweckgebundene Steuer. Und das heißt, dass sie in einen großen Pott wandert. Und von dort aus wird das Geld dann für alles andere ausgegeben, nur nicht da eingesetzt, wo es benötigt wird.“

Dani Det sagt: „Die Steuergelder fließen in die Stadtkasse. Dafür aber sollte man lieber Kottüten kostenlos zur Verfügung stellen. Jedes Mal, wenn ich im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel unterwegs bin, ekelt es mich, weil dort so viel Kot auf den Straßen herumliegt.“ Katrin Jordan würde sich sehr wünschen, dass mehr kontrolliert würde, ob Hunde an der Leine geführt werden. Das nämlich sei zum größten Teil nicht der Fall.

Juliane Lange

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