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Entwicklung am Arbeitsmarkt ist Frage des Ausgangspunktes

Geschönte Statistik Entwicklung am Arbeitsmarkt ist Frage des Ausgangspunktes

Peter Zielinski aus Hinrichshagen

Hinrichshagen. Nach der Methode des Lesers Thiel könnte man als Ausgangswert auch die Zahl der Arbeitslosen von 1965 nehmen, da waren es in Deutschland West 147 352 oder 0,7 Prozent, in Deutschland Ost gab es ja dank der so erfolgreichen SED-Diktatur bekanntlich keine Arbeitslosen.

Nimmt man jedoch als Ausgangspunkt des Vergleiches z.B. einen Wert aus dem Jahr 2005, da waren es in Gesamt-BRD 4 860 909 (gleich 13,5 Prozent), wovon allerdings 1 614 154 (gleich 20,6 Prozent) auf die neuen Bundesländer entfielen. Insofern sind seit 2005 beträchtliche Fortschritte erzielt worden.

Auch die Behauptung dass es mehr "prekär" Beschäftigte gäbe stimmt nicht. Tatsächlich sind bundesweit die Zahlen der Ein-Euro Beschäftigten und der Bürgerjobs (diese stehen derzeit praktisch bei Null) deutlich zurück gegangen. Ebenso ist zu erwarten, dass die Zahl der Aufstocker durch den Mindestlohn weiter abnimmt. Ist eben alles ein Frage des Standpunktes.

 



Peter Zielinski

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