Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 12 ° heiter

Navigation:
Hansa noch schlechter als unter Wolf

Berlin Hansa noch schlechter als unter Wolf

Wenn man gedacht hat, es ginge nicht mehr schlimmer als unter Trainer Wolf, irrt man gewaltig. Das Ostderby gegen Halle war eine Bewerbung für die Regionalliga, und damit untertreibe ich noch.

Berlin. .

Herr Faschers Personalpolitik in der Mannschaftsaufstellung offenbarte auch in der Anfangsaufstellung beim HFC klare fachliche Fehler. Alle drei Tore der Hallenser waren Kopfballtore. Unser bester Kopfballspieler (Holst) saß draußen und "langweilte" sich. Kein Fan von Hansa Rostock wäre sauer gewesen, wenn Herr Fascher diesen offensichtlichen Fehler schnellstmöglich, also noch in der 1. Halbzeit, korrigiert hätte.

Und ich lege mich fest nach diesen 90 Minuten. Unter Trainer Fascher spielt Hansa Rostock noch grauenvoller als zuletzt unter Trainer Wolf. Nicht ein einziger Spieler ist unter Marc Fascher besser geworden, im Gegenteil. Man konnte gegen Halle abermals eine völlig verunsicherte, den Aufgaben in Liga 3 nicht gewachsenen Mannschaft erkennen. Man hatte nicht ein einziges Mal das Gefühl, dass Hansa Rostock Halle gefährlich werden könnte.

Und als ob dies nicht schon genug seltsame Personalentscheidungen gegeben hätte, die zur Verunsicherung innerhalb der Mannschaft führte, setzte Fascher in der 2. Halbzeit noch einen drauf. Nicht etwa Tom Weilandt wurde nun eingewechselt, der auf Grund seiner technischen Fähigkeiten und seiner Schnelligkeit die klar zu erkennenden spielerischen Defizite wenigestens etwas hätte lösen können. Nein! Es kam Julian Humbert. Nichts gegen J. Humbert, aber was sollte diese Einwechslung Herr Fascher? Die Antwort darauf bleibt wohl ihr Geheimnis.

Haben Sie sich als gebürtiger Hamburger die Aufgabe gestellt, Hansa Rostock "abzuwickeln". Tut mir leid, aber anders kann ich eine solche Einwechslung zu diesem Zeitpunkt nicht bewerten. Ein Humbert hat sowohl klar erkennbare Schwachpunkte in der Defensive als auch offensiv lässt er Drittligatauglichkeit vermissen.

Also wenn man in der 2. Halbzeit nicht eine Torchance hat, muss man nicht mehr viel analysieren. Der Zustand der Mannschaft ist beängstigend und ich fodere die handelnden Personen auf, dagegen etwas zu unternehmen.

Die Mannschaft versteht den Trainer nicht und umgekehrt offensichtlich auch. Was auch immer ein Marc Fascher in Rostock bewirken möchte. Die Realität zeigt anderes als das, was er offiziell in Interviews oder Pressemitteilungen artikulliert.

Torsten Schmielau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock/Halle
Der FC Hansa Rostock verlor das Ost-Duell beim Halleschen FC mit 1:3. Für eine zweiminütige Spielunterbrechung direkt nach Beginn der 2. Halbzeit sorgten Rostocker Fans mit gezündeten Feuerwerkskörpern.

Vier Tage nach dem vermeintlichen erlösenden Sieg gegen Wacker Burghausen (1:0) verlor der FC Hansa Rostock das Ost-Duell beim Halleschen FC mit 1:3.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Leserbriefe
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.