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Im Musikland MV klingt es stiller als anderswo

Kritzmow Im Musikland MV klingt es stiller als anderswo

Der Musizieratlas zeigt also, dass in den Haushalten von MV deutlich seltener als in anderen Bundesländern musiziert wird. Und damit ist primär nicht die Anzahl der Kinder, die ein Musikinstrument spielen gemeint, sondern die Haushalte in denen aktiv Musik gemacht wird (z.

Kritzmow. B. im Sinne von Hausmusik).

Natürlich ist zum einen die Forderung nach mehr Personal für die Musikschulen, um mehr Schüler aufzunehmen, völlig berechtigt und unbedingt zu unterstützen. Zum anderen muss es aber dabei neben der Ausbildung besonders begabter Kinder ebenso um die Förderung in der Breite gehen.

Das Ziel muss auch darin bestehen, die Jugendlichen und Erwachsene weiter bei der Stange zu halten sowie den Wiedereinstieg oder sogar Neuanfang mit einem Musikinstrument im Alter zu fördern. Denn aktives Musizieren hat nicht nur einen hohen kulturellen, sondern auch gesundheitspolitischen Stellenwert.

Es fördert nachweislich Intelligenz, soziales Verhalten, seelisches Gleichgewicht sowie mentale und manuelle Leistungsfähigkeit. Deshalb muss hier dringend etwas getan werden. Bei dieser „Breitenmusik“ von Laien soll aus reiner Freude am eigenen Spiel musiziert werden. Deshalb wurde in Rostock unter der Schirmherrschaft von Stadt und Universität, unterstützt von der Welt-Musik-Schule-Carl-Orff der Verein Hausmusik plus e.V. gegründet, der Erwachsenen dabei helfen möchte (Näheres s. www.hausmusikplus.yolasite.com).

Volker Kretschmer

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