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Leserbriefe Innerstädtische Bäume leben lassen
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17:48 12.02.2018
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Rostock

In einer Auflistung der grünsten Städte Deutschlands (über 100 000 Einwohner) ist Rostock auf Platz 20 zu finden. Danach bestehen 78,8 Prozent der insgesamt 181,4 Quadratkilometer Fläche aus Wald, Parkanlagen Ackerland, Wiesen, Kleingärten usw. Diesen hohen Anteil an Grünflächen verdankt Rostock zum großen Teil dem Kauf der Rostocker Heide im Jahre 1252 von Heinrich Borwin III.

Unmittelbar erlebbar für die Einwohner und Gäste in der Stadt sind die Bäume, Sträucher, Wiesen usw. innerhalb der Wohngebiete und Gewerbeflächen. Wenn man also die Rostocker Heide außen vor lässt, dann reduzieren sich die Grünflächen beträchtlich. Deshalb ist bei der innerstädtischen Bebauung, bei der oft gesunde und sich im besten Alter befindliche Bäume sprichwörtlich im Wege stehen, eine besonders sensible Vorgehensweise erforderlich.

Keinesfalls darf ein noch so gutes finanzielles Angebot eines privaten oder anderen Bauherrn die Entscheidungsfindung beeinflussen. Das mag im Einzelfall schwer fallen, doch den Baum vor der Säge zu schützen sollte den Vorrang haben.

Ich denke dabei z. B. an die Erweiterung des Rathauses, an die Bebauung im Umfeld der alten Kaufhalle im Brinckmannsdorfer Hüerbaasweg, an die bereits gefällten gesunden Bäume für das große Wohnhaus in der Thomas-Morus-Straße und im Umfeld der Deutschen Med. Es gibt gewiss noch mehr Beispiele.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn in Zukunft die Verantwortlichen für die Erteilung von innerstädtischen Baugenehmigungen meine Gedanken beherzigen.

Winfried Schwarzer

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