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Kanonenfutter

Sprungbrett in Tod und Verderben Kanonenfutter

Karin Breitenfeldt aus Lohme

Lohme. Die so wichtigen Worte "Nie wieder Krieg" drohen zu verblassen, wenn in den Zeitungen Geschichten so einseitig und ohne alle Einordnung für die jüngeren Leser und Leserinnen erzählt werden. Dabei drängen sich kritische Parallelen zur heutigen Zeit geradezu auf, wo die Bundeswehr massiv für den "Beruf" des Soldaten wirbt und so wenig hinterfragt wird, wozu alle Waffen, mit denen deutschen Konzerne weltweit Geld verdienen, letztendlich führen werden.

Man kann die Geschichte dieser militärischen Seeberufsfachschule nicht erzählen, ohne daran zu erinnern, dass das nazistische Deutschland 1939 einen Weltkrieg vom Zaune brach, der millionenfaches Leid über die Völker der Erde verbreitete und der "Kanonenfutter" brauchte, das ganz überwiegend von den einfachen Menschen auch unserer Region gestellt wurde. Wer beleuchtet die Schicksale, der Söhne, Brüder und Väter, die vielleicht von friedlicher Seefahrt und Fischerei träumten und ein Grab in der Fremde fanden? Ihre Schicksale haben uns noch heute viel zu erzählen. Und noch ist es nicht zu spät, den Kurs der Aufrüstung und schleichenden Kriegsgewöhnung umzukehren!

Karin Breitenfeldt

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