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Leserbriefe Keine Opferung des Landschaftsschutzgebietes
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11:42 08.05.2017
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Rostock

Die Hansestadt Rostock verfügt in circa 1,5 Kilometer Entfernung zwischen Lichtenhagen und Diedrichshagen seit den 90ern über eine bereits mit Steuergeldern erworbene Fläche von circa 40 Hektar, welche als Baugebiet ausgewiesen und vermarktet werden kann. Der Erlös würde zu 100 Prozent der Hansestadt zu Gute kommen.

Die Fläche wurde nach Aussage von Herrn. Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, als Alternative nicht weiter berücksichtigt, da diese wohl nicht ostseenah genug sei. Diese scheinheilige Begründung ist eine Farce. Der tatsächliche Grund dürfte darin zu finden sein, dass diese Fläche nicht Herrn Gienapp gehört und somit für diesen kein Gewinn zu erwarten ist.

Herr Gienapp und die Wiro haben es sehr eilig, noch vor der Überarbeitung des Flächennutzungsplanes der Hansestadt Rostock eine Bebauung im Landschaftsschutzgebiet zu erzwingen. Denn mit einer Neufassung des Flächennutzungsplanes würde nachweislich feststehen, dass eine Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes nicht notwendig ist, um nur wenigen Wohlhabenden ein exklusives Investment zu ermöglichen.

Ich kann nur hoffen, dass die Bürgerschaft mit Herz und Verstand entscheidet und die Beschlussvorlage 2017 BV 2509 über die Bebauung im Landschaftsschutzgebiet in Diedrichshagen ganz klar ablehnt. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser Prozess durch Einflussnahme in Politik und Wirtschaft ausschließlich das Ziel verfolgt, auf dem Rücken der Rostocker die rein privaten Interessen von Herrn Gienapp durchzusetzen.

Jürgen Hoffmann

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