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Leserbriefe Zu: Steuergelder für Diesel-Nachrüstung/ vom 17.02.18
Mehr Meinung Leserbriefe Zu: Steuergelder für Diesel-Nachrüstung/ vom 17.02.18
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20:53 17.02.2018
Obergriesbach

Welch ein Irrsinn, die Idee ist schon ein Armutszeugnis. Der Volkswagen-Konzern trotz der Debatten der Zukunftsperspektive des Dieselmotors ist mit einem satten Umsatz-Plus ins Neue Jahr gestartet. 10 Prozent mehr Autos und Nutzfahrzeuge an die Kunden als im Vorjahresmonat.

Die Regierungs-Experten schlagen vor, zur Vermeidung dessen Fahrverbote Diesel-Nachrüstungen mit Steuergeldern auszugleichen. Der VCD bezeichnet den Vorschlag als inakzeptabel. Die Hersteller hätten genug Geld um den Einbau der Katalysatoren zu bezahlen, schließlich haben sie vorsätzlich (manipuliert), die Technik eingebaut.

Fakt ist, die Verursacher der schlechten Luft müssen hier quasi zur Verantwortung gezogen werden. Der Druck wächst: Kommender Woche entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über die Fahrverbote. Die Rechtslage wird über die Gesundheit der Menschen entschieden werden.

Die Fahrverbote in den Innenstädten wird der Autoindustrie stark unter Druck setzen für ganz Deutschland, für eine gültige "Blaue Plakette". Fazit ist, der Staat sollte nicht die Augen verschließen, kapitulieren gegenüber der Autoindustrie, sondern verpflichtet werden, den Großteil deren Kosten zu übernehmen.

Herbert Clasen

Dr. Adelheid Priebe aus Rostock

14.02.2018

K.-H. Gottschalk aus Stralsund

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Winfried Schwarzer aus Rostock

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