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Leserbriefe Falsch verstandene Auslegung
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09:47 07.05.2018
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Marlow, OT Schulenberg

Ich glaube, Frau Schlupp ist auf dem richtigen Weg. Die Wiedervernässung von Mooren ist eigentlich eine gute Sache für Natur und Umwelt, wenn man es nicht übertreibt. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU schreibt ja vor, dass alle Fließgewässer durchgängig sein sollen und die Erhaltung oder Wiederherstellung eines den natürlichen Verhältnissen nahekommenden Bestandes von Wasserpflanzen, Gewässerkleintieren und Fischen. Aber was machen die deutschen Behörden? Sie setzen bei der Durchsetzung der Richtlinie noch einen oben drauf. Da werden Verbaue in die Fließgewässer gesetzt und die notwendigen jährlichen Entkrautungen nicht regelmäßig durchgeführt. Die Folge: Da0s aufgewachsene Kraut stirbt ab und erhöht dadurch automatisch den Wasserstand.

Durch die ständig hohen Wasserstände weichen natürlich auch die Dämme der Straßen auf und versinken dann im Moor. Die Folgen der nicht richtig durchdachten Renaturierung sind dann nach einigen Jahren zu sehen. Unter Renaturierung verstehe ich die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen und nicht die „Vergewaltigung“ der Natur. Durch die falsch verstandene Auslegung der deutschen Bürokraten entsteht meiner Meinung nach mehr Schaden als Nutzen. Aber es sind ja nur Steuergelder, die hier sinnlos verbraten werden.

Arnold Maaß

Stefan Glöde aus Broderstorf

07.05.2018

Susanne Sperling aus Neu Hirschburg

24.04.2018

Bernd Sturzrehm aus Sanitz

24.04.2018
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