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Leserbriefe Stralsund in bewegten Bildern
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15:22 10.05.2017
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Stralsund

in bewegten Bildern Im mit 140 Teilnehmern restlos gefüllten Löwenschen Saal empfingen am 09.05.17 die Zuhörer Dr. H.-J. Hacker, der sich zum Ziel setzte, mit weniger erzählen, aber mehr sehen die Stadtgeschichte Stralsunds einmal anders als gewohnt darzustellen. Nachdem die Laterna magica als erster Projektionsapparat für Bilder entwickelt wurde, war es vor allem der in England lebende Franzose Louis Le Prince, der die ersten bewegten Bilder schuf und damit das Filmzeitalter einläutete.

So entstanden 1927 die ersten Filmaufnahmen des 1906 gebauten Hauptbahnhofs mit Pferdedroschke und Straßenbahn auf dem Bahnhofsvorplatz. Schnell fand man die architektonischen Perlen der Stadt, wie Kommandanten-Hus mit Steinwich-Denkmal, Kirchen, Ossenreyer Str., Semlower Straße mit Tor, Knieper- und Kütertor u.a. Sehr interessant die Filmaufnahmen des Besuchs des Reichspräsidenten von Hindenburg 1927 in der Stadt. Im weiteren Verlauf (1928, Dreißiger Jahre, Stralsund vor 40 Jahren, die 750-Jahr-Feier 1984, die Stadtsanierung 2010) wurde die Entwicklung der Stadt bis in die heutige Zeit sichtbar, wo Fachwerk, Gotik und Moderne nebeneinander ihren Platz gefunden haben.

Mit einer Liebeserklärung an die Stadt (Text von C.F. Pogge um 1900, heute eher bekannt unter dem Titel „Lied zum Preise Stralsunds“, oft gesungen von der „Prohner Hafengäng“) endete dieser außergewöhnliche Vortrag nach 90 Minuten absoluter Stille, für den die Anwesenden Dr. Hacker mit viel Beifall ganz herzlich dankten.

Wolfgang Mengel

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