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Leserbriefe Welchen Aufwind?
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12:04 08.05.2017
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Rostock

Dass die SPD in einen kollektiven Rausch verfallen war und Martin Schulz als den neuen Messias mit 100 Prozent des Sonderparteitages an ihre Spitze gewählt hat?

Nicht erst seit Schröders Agenda 2010 wissen die Bürger im Lande, was sie der SPD alles zu verdanken haben, angefangen mit Hartz IV und der großen Kurskorrektur namens Mindestlohn, wobei der längst nicht immer zum Leben reicht und trotzdem mit Hartz IV aufgestockt werden muss.

Wir haben verfestigte Tafeln in ganz Deutschland, damit sich Menschen Essen leisten können, wir bringen mit Millionen Gelder Flüchtlinge im Lande unter, deren Fluchtursachen wir selber als Deutsche mit Waffenlieferungen in Kriegsgebiete mit verursacht haben, beseitigen aber nicht das Problem obdachloser Menschen im eigenen Lande. Mieten und Strompreise steigen exorbitant, die SPD ist in der Regierung im Bund und in einigen Ländern, aber immer werden wegen des Machterhaltes und der damit verbundenen fetten Diäten große Koalitionen gebildet und der damit verbundene politische Stillstand auf Jahre mit der CDU verfestigt.

Nur mit dem Auswechseln von Gesichtern bewirkt die SPD rein gar nichts, Schulz hat die jahrelange Politik unter Merkel in der EU stets mitgetragen und auch durchgedrückt. Er ist ein Mann des Kapitals und niemals des kleinen Mannes, diese Positionen hat die SPD lange verlassen. Es wird im Herbst nicht anders sein.

Holger Klein

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