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Mehr Studienplätze!

Vor dem Medizinstudium stehen weiter hohe Hürden Mehr Studienplätze!

Benno Thiel aus Rostock

Rostock. Wenn es wirklich zu wenige junge Mediziner gibt, wäre es leicht, das zu ändern: Einfach mehr Geld in die Hochschulen stecken, mehr Studienplätze für Medizin schaffen und den Numerus clausus aufheben. Ein Studienplatz Medizin kostet laut Statistischem Bundesamt rund 32.000 Euro im Jahr. Dagegen kosten Studienplätze für Mathematik nur rund 10.000 Euro, das Studium eines Sprach- oder Kulturwissenschaftlers schlägt mit rund 5000 Euro zu Buche.

Medizinstudienplätze werden also nicht nur nicht geschaffen, sondern die bestehenden wurden sogar abgebaut, von wegen „zu teuer“. Neoliberalismus in Reinkultur. Und dann beschwert man sich über einen „Fachkräftemangel“ bei den Ärzten, den man tatsächlich vorsätzlich (!!) selbst geschaffen hat. Ist ja auch logisch. Was tut man nicht alles fürs Volk!

Benno Thiel

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Wartezeit und Numerus Clausus
Um einen Studienplatz für Medizin zu bekommen, ist eine Abiturnote von 1,2 oder besser nötig. Ein zweiter Weg führt über eine Wartezeit.

Das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Humanmedizin ist zum Teil nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

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