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Leserbriefe Deutschland wieder im Krieg
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13:26 24.08.2014
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Güstrow

Die USA, so Präsident Obama, ist durch die ISIS extrem gefährdet. Dabei haben die USA, Saudi-Arabien, Katar und die Türkei kräftig bei der Formierung dieses Monsters geholfen, um die legitime Baschar al-Assad Regierung in Syrien zu stürzen. Dafür hat man sie mit modernsten Waffen und Geld ausgerüstet.

US-Spezialkräfte bildeten sie in Jordanien aus. Im gesamten Mittleren Osten gibt es kein Land, das gegenüber Religionen und Sekten toleranter ist, als Syrien. Trotzdem unterwanderten die USA das Land. Die ISIS hat in Syrien systematisch Andersgläubige gemordet. Im irakische Mossul hat sie die Christen vernichtet. Da gab es keinen Aufschrei der deutschen Regierung, auch keinen Aufruf, Hilfe zu leisten. Im Gegenteil, mit den in der Türkei stationierten Patriot-Systemen wird Schützenhilfe geleistet. Jetzt soll die Peschmerga Waffen erhalten.

Bundeswehr-Ausbilder werden nicht lange auf sich warten lassen. Deutschland lässt sich erneut in einen schmutzigen Krieg des Pentagon hineinziehen. Um den demokratischen Anstrich zu wahren, soll der Bundestag entscheiden. Kürzlich erklärte Obama: " Die kurdische Region funktioniert so, wie wir es gerne sehen. Sie ist tolerant gegenüber Sekten und Religionen (...) Deshalb ist es wichtig, diese Region zu schützen."

Es geht den USA um Profite aus dem kurdischen Erdöl und Gas. Deshalb soll im Norden des Iraks ein kurdischer Staat entstehen. Kurdistan liegt an neunter Stelle der weltweit umfangreichsten Erdölfördergebiete und hat die größten Erdgaslagerstätten im Irak. Die ISIS ist erfolgreich bekämpfbar, wenn man ihren Nachschub und den Verkauf von Erdöl durch sie unterbindet. Dann wäre auch die syrische Armee in kurzer Zeit mit den Terroristen fertig und könnte dem Irak helfen. Das wäre der schlimmste Fall für die USA und ihre Vasallen.



Wilfried Schubert

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