Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Leserbriefe Prerow Hauptstadt von Absurdistan?
Mehr Meinung Leserbriefe Prerow Hauptstadt von Absurdistan?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:53 18.04.2013
zingst

Arbeiten.

Dann hat Bürgermeister

Meller sich überlegt, wie er für

sich als Anlieger Kosten sparen

kann und dachte dabei bestimmt an

die Trümmerberge, die in den

Nachkriegsjahren in verschiedenen

Städten entstanden sind.

So z.B.

in Berlin der Teufelsberg. Also

plante er eine Düne am

Ortseingang von Prerow und ließ

schon einmal vorab den Aushub der

Straße dort abladen. Es handelt

sich dabei nachweislich um

Bauschutt, denn dieser wurde

seinerzeit zur Befestigung der

Straße verwandt.

Doch das Abladen

bzw. Zwischenlagern von Bauschutt

außerhalb der Baustelle ist

verboten, denn dieser hätte

ordnungsgemäß bei einer

entsprechenden Deponie abgeladen

werden müssen.

Das hätte

allerdings mindestens 20 000 Euro

gekostet.

Wunder Nr. 2 ist die

Behauptung von Bürgermeister

Meller, dass es sich bei dem

Schutt nicht um Schutt handeln

würde, er hätte ein

entsprechendes Gutachten

vorliegen. Doch dieses Gutachten

ist bis heute nicht vorgelegt

worden.

Nun hat der Bürgermeister

eine Baugenehmigung für eine Düne

erhalten, diese besagt

allerdings, dass hier nur reiner

Sand verwendet werden darf. Das

würde allerdings die Kosten so

einer Düne gewaltig in die Höhe

schießen lassen.

Jetzt

verschandelt dieser Schutthaufen

den Eingangsbereich von Prerow

und er sollte schnellstmöglich

geräumt werden. Zu klären ist, ob

hier nicht eine

Dienstaufsichtsbeschwerde

angeraten ist und Wege gesucht

werden, die durch das

eigenmächtige Handeln des

Bürgermeisters entstandenen

Kosten ihm in Rechnung zu

stellen!

Michael Schmidt, Zingst

Michael Schmidt