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Leserbriefe Reichtum verpflichtet nicht!
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17:02 22.03.2013
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Rostock

iengesülze ist schon mehr

als makaber. Welches Ziel verfolgen

die etablierten Parteien eigentlich die

Bundesbürger die nicht im Besitz von

Millionen sind auf die Reichen

anzusetzen. Richtig! Das Hauptziel

besteht darin Wähler auf die eigene

Seite zu ziehen und zwar immer nach

dem Motto, schaut genau hin, die

Reichen sind reich und ihr seid die

armen Schweinchen. Mit diesem

Propagandatrick wollen die Parteien

nur erreichen die Armen gegen die

Reichen auszuspielen.

Glaubt vielleicht jemand, das ein

Vorstandsvorsitzender vom VW

Konzern wie Martin Winterkorn von

nun an nur deshalb weil er für 2012

mit 14 Milliönchen entlohnt wird den

ganzen Tag über in seinem VW Sessel

sitzt, weil ihm die Tränen kommen.

Eine allein erziehende Mutter, die

arbeitslos geworden ist und so

nebenbei noch für zwei oder drei

Kinder die Verantwortung trägt, ist da

schon „bescheidener“ dran.

Was mich aufregt ist die Tatsache,

dass die Politiker auf diese Tatsachen

aufmerksam machen und sie nur

durch eine neue Steuerregelung in den

Griff bekommen wollen. Das aber ist

in meinen Augen nur ein fauler

Hokuspokus. Im Kapitalismus wird es

nie eine soziale Gerechtigkeit geben.

Wenn das so wäre, könnte man nicht

mehr vom Kapitalismus sprechen.

Nach der Wahl, da bin ich mir sicher,

wird es weiterhin den Kapitalismus

geben. Nach der Wahl werden Arme

und Reiche genau so gegenwärtig sein

wie vor der Wahl. Nach der Wahl

werden die Vertreter der etablierten

Parteien wieder genau so düsen wie

vor der Wahl.

Reichtum im

Kapitalismus verpflichtet nicht.

Hartwig Niemann

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