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Leserbriefe „So lässt sich die Verkehrssicherheit erhöhen“
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12:58 07.12.2018
Null Alkohol am Steuer, so lautet die Forderung der Fraktion Freie Wähler/BMV im Schweriner Landtag. Quelle: Pixabay/OZ-Archiv
Schwerin

Die 0,0 Promille-Grenze gilt bisher nur für Fahranfänger und Jugendliche unter 21 Jahren. Nach Plänen der Fraktion Freie Wähler/BMV im Schweriner Landtag soll eben jene Grenze fortan für alle Autofahrer verpflichtend sein. Die Fraktion stellte einen Antrag, nach dem die Landesregierung sich bundesweit für eine Grenze einsetzen soll. OZ-Leser diskutieren den Vorschlag kontrovers.

Peter Ritter notiert folgenden Gedanken: „Schon 1997 sprachen sich Landtag und Landesregierung für die Einführung der Null-Promille-Grenze aus, fanden (und finden) dafür aber bundesweit kaum Unterstützung. Daher ist die Wiederholung dieser Initiative zwar sinnvoll, besser aber wäre es, wenn die Freien Wähler ihre Parteifreunde in Bayern (dort sind sie mit der CSU in einer Koalition) bitten würden, eine Bundesratsinitiative zu starten.“ Maik Schmiedel sagt: „Die 0,0 Promille-Grenze gab es schon zu Ostzeiten. Also warum sollte sich nicht der Rest der Nation auch daran halten können? Das war eine sehr gute Sache, die auf jeden Fall mit übernommen hätte werden müssen. Oder soll jetzt mal wieder etwas Neues erfunden werden? Wir jedenfalls haben es unseren Kindern ans Herz gelegt, ohne Alkohol ein Fahrzeug zu führen.“

Jürgen Reinhardt findet: Die Initiative wäre richtig, „um die Verkehrssicherheit signifikant zu erhöhen.“ Und Thomas Hartmann setzt hinzu: „Unfälle unter Alkoholeinfluss sind seit 1997 deutschlandweit im Schnitt um circa 70 Prozent zurückgegangen – und das bei deutlich gestiegenem Verkehr.“ Auch Wolfgang Jürgen Ulrich betont: „Das kann ruhig wieder eingeführt werden. Eins geht nur: entweder trinken oder fahren.“ Oliver Porsche meint, dass es dieses Gesetz „schon längst geben sollte. Zudem deutlich höhere Strafen bei Verstößen.“

Chris Rehhagen empört sich und fragt: „Damit man nicht mal mehr ein 0,3 Liter-Alsterwasser trinken kann? Was soll das?“ Das habe mit Sicherheit im Straßenverkehr nichts zu tun. Hannemann Von Warin glaubt: „Dadurch wird sich wenig ändern. Die, die sich schon nicht an die 0,5-Promille-Grenze halten, werden sich auch nicht an die 0,0-Promille-Grenze halten. Es bringt alles nichts, wenn nicht mehr kontrolliert wird.“ Franz Forstner sei einerseits dafür, wie er sagt, weil dann niemand in Versuchung käme. „Andererseits aber gibt es beispielsweise in vielen Lebensmitteln immer die Gefahr eines Restalkoholwertes – daher ist es schwierig.“

Juliane Lange

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