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Leserbriefe Vorbild Vinschgau
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14:43 13.03.2018
Grimmen

Gewiss ist die derzeitige Erreichbarkeit einiger Urlaubsregionen in MV derzeit ein echtes Problem.

Aber welche Verkehrsmittel der Urlauber während seines Aufenthaltes nutzt, kann beeinflusst werden. Zu der in dem Artikel oft genannten Nachhaltigkeit sollte man nach Südtirol sehen.

Im Vinschgau in Südtirol bekommt man als Gast gleich bei der Ankunft die Vinschgau Card. Sie beinhaltet kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol und eine Ermäßigungen vieler weiterer Einrichtungen wie Museen, Schwimmbäder, Führungen usw. Um diese Angebote attraktiv zu machen, sind Bahn und Bus aufeinander abgestimmt. Fast alle Seitentäler werden regelmäßig angefahren. Es ist zum Beispiel viel bequemer, kostenlos mit der Bahn ohne Stau vom Ferienort nach Meran zu fahren und dort den Stadtverkehr unbegrenzt zu nutzen. Es entstehen keine Parkplatzsuche und Parkkosten und der Verkehr wird entlastet. Dieses Angebot wird von vielen Urlaubern angenommen. Die Finanzierung bei den teilnehmenden Übernachtungseinrichtungen trägt der Gast unbewusst mit 80 Cent am Tag. Ob eine weitere Finanzierungen von staatlichen Stellen erfolgen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Damit könnten auch in MV bestimmt viele Autoschlangen und Staus verkürzt werden.

Hier die Kosten für die Betriebe:

Bei Vinschgau Marketing stand:

Die Summe der genannten Kostenbeiträge ergeben den Nächtigungsbeitrag von Euro 0,80 plus MwSt., welcher auf alle Nächtigungen des Betriebes ab 6 Jahren verrechnet wird.

Vinschgau Marketing empfiehlt im Sinne des Gastbetriebes aufgrund des Zusatznutzens den der Gast erfährt eine Zimmerpreiserhöhung von Euro 2,00 bis Euro 4,00 pro Nacht.

Manfred Hamer

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