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Leserbriefe Wachsende Kluft
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12:34 24.12.2017
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Obergriesbach

Die neuen Zahlen: 350.000 Rentner müssen zur Tafel. 13 Millionen Menschen gelten hierzulande als arm.

Im Vergleich hat Deutschland mit 43.5 Millionen einen Beschäftigungs-Höchstsstand.

Armutsforscher bestätigen, ein Viertel aller Beschäftigten sind im Niedrig- Sektor, das beinhaltet ein Leben am Limit der Armut. Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich gewaltig verschärft.

Man kann global von einer Schande, ein Armuts-Zeugnis ausstellen im reichen Deutschland, wenn sich ärmere Menschen nicht mehr ein Essen leisten können.

Die Realität in einem gesellschaftlichen Wandel muss besser umverteilt werden, um der Alterssicherung gerecht zu werden.

Merkel und Schulz stehen hier in der Verantwortung, das soziale Thema für Deutschland am 21. Januar 2018 in die Agenda vorne anzustellen, um mehr Gerechtigkeit zu verteilen für die Bürger, quasi für ein gesichertes Leben im Alter.

Welch ein gedanklicher Irrsinn – Fakt ist: Deutschland spart 240 Millionen Euro durch die Niedrig-Zinsen von Draghis EZB. Insgesamt 19,2 Milliarden Euro belief sich im Bund und Länder ein Haushalts-Überschuß, trotz Milliarden-Ausgaben für die Flüchtlinge.

Punkt 1: Milliarden Sparer leiden unter den Niedrig- Zinsen. Punkt 2: Die Politik sollte sich das Wort " Demokratie" einprägen, eine zukunftsfähige Finanzpolitik liefern bzw. vorantreiben um das Wort "Alters-Armut" für die Bürger gerecht zu werden.

Herbert Clasen

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