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Wer stirbt für wessen Interessen?

USA fordert mehr militärisches Engagement der Europäer Wer stirbt für wessen Interessen?

Holger Klein aus Rostock

Rostock. Deutsche Soldaten sollen sterben für amerikanische Interessen. Nichts anderes ist die Aufforderung von Obama zu verstehen, das die Europäer sich wieder mehr in die NATO einbringen müssen, mehr Geld für das Militär ausgeben, damit der militär-industrielle Komplex in den USA wieder mehr verdient und die Europäer Stellvertreterkriege für die USA führen.

Warum wird der angebliche Raketenschild gegen den Iran in Polen aufgebaut, und nicht in den USA? Weil die Raketen gar nicht so weit reichen.

Jeglicher Krieg soll außerhalb von Amerika stattfinden. Keine toten amerikanischen Soldaten. Das wird keinem US-Präsidenten verziehen, Afghanistan ist deren Bankrotterklärung. Dort haben Sie verloren, und der von den Amis so umgarnte Präsident Karsai will kein neues Abkommen mit den USA, die so viele tote Zivilisten bei ungeklärten NATO-Angriffen auf dem Gewissen haben. Und das alles, damit keine US-Soldaten sich später wegen Kriegsverbrechen vor dem internationalen Gerichtshof verantworten müssen.

Amerika kann Europas Untergang sein. Blinde Gefolgschaft hat schon mal im Fiasko geendet. So weit darf es nicht kommen.

 



Holger Klein

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