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Leserbriefe Zu: EZB,die wachsende Gefahr eines Crash/ vom 23.10.
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15:24 24.10.2017
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Obergriesbach

Eine billionenschwere Bilanz der EZB, die Leit- und Negativzinsen sind nahezu Null. Seit mehr als zwei Jahren powert die EZB über den Kauf von Staatsanleihen in einem großen Umfang Geld in die Märkte, weiterhin noch zulässig dessen Bundesverfassungsgericht.

Kritiker meinen, die EZB überschreite damit ihr Mandat. Der Sinn der Sache soll sein, die hochverschuldeten Eurostaaten ihren Haushalts-Etat damit auszugleichen. Herr Draghi macht den Markt kaputt, er versucht mit allen Mitteln, vorallem die südländischen verschuldeten Staaten weiterhin in Schwung zu halten.

Die EZB verleiht ihr Geld weiterhin ohne Zins auf Kosten der Sparer. EU Parlaments-Präsident Antonio Tajani fordert Draghi eindringlich dazu auf, in den Entscheidungsprozess bei den Kreditregeln miteinzubeziehen.

Fazit: Der deutsche Sparer erhofft sich endlich höhere Zinsen. Draghi sollte den Verteilerschlüssel in der Geld-Politik bzw. den "Ära-Zins-Weitblick" gerechter verteilen, das sich Sparen in Zukunft wieder lohnt.

Herbert Clasen

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