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Lesermeinung „Der Mensch sollte seine Essgewohnheit überprüfen“
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13:17 12.02.2019
Wolf im Wald: Eine Attacke auf zwei Schafherden und ein Damwildgehege hat eine kontroverse Debatte unter OZ-Lesern hervorgerufen. Quelle: Gabbert/dpa
Ückermünde

Die vermutlich von Wölfen ausgehende Attacke auf zwei Schafherden und ein Damwildgehege, bei der in der Ueckermünder Heide in Vorpommern mindestens 15 Schafe und Damhirsche gerissen wurden, hat eine kontroverse Debatte unter OZ-Lesern ausgelöst. Eine Rissgutachterin hält Wolfsangriffe für „wahrscheinlich.“ Es wäre die erste größere in diesem Jahr.

Silvio Volkmer befindet: „Das liegt in der Natur der Wölfe. Was sollen sie sonst machen? In den Supermarkt gehen? Da läuft der Kreislauf der Natur und es gibt Menschen, die das unmöglich finden.“ Meik Fricke meint: „Raubtiere töten nur, wenn sie hungrig sind oder das Beutetier krank ist. Das einzige Tier, das aus Lust tötet, ist der Mensch.“ Friederike Schimke findet es ganz furchtbar, wie sie schreibt, „dass Wölfe geschützt werden, aber Nutztiere unbeschadet getötet werden dürfen. Das Leid, dass deren Haltern damit geschieht, spielt offensichtlich keine Rolle.“ Nadine Hahn möchte „wetten, dass die Schafe und Damhirsche wieder nicht richtig gesichert waren. Ohne Schutz wird der Wolf immer und immer zulangen. Erst wenn jedes Nutztier vernünftig geschützt wird, bleibt der Wolf weg.“ Nötig seien vernünftige Zäune, gute Herdenschutzhunde. „Macht es dem Wolf unbequem, dann bleibt er auch weg, ohne dass er sterben muss.“ Matthias Wöller notiert: „Vielleicht sollte der Mensch einmal über seine Essgewohnheiten und weniger Fleischkonsum nachdenken. Je weniger Nachfrage, desto kleiner ist auch das Angebot für den Wolf.“

Helmut Augustyniak betont: „Der Wolf ist nun mal da. Und er ist ein Raubtier. Das ist Fakt. Sein Supermarkt sind die Weiden. In Deutschland hat er keine natürlichen Feinde. Wenn der Wolf einmal mitbekommen hat, dass die Nutztiere hinter den Zäunen leichter zu bekommen sind, als ein krankes Reh, dann wird er sich öfter im Gehege bedienen. Heute leben schon viele Wildtiere in den Wohngebieten der Menschen. Die Gründe sind Ruhe und Futter. Selbst Wölfe sind schon in Städten und Dörfern gesichtet worden. Mein Beitrag ist nicht gegen den Wolf gerichtet, sondern gegen die Naivität und Realitätsferne einiger Menschen.“

Juliane Lange

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