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Lesermeinung Lesermeinung: „Die Behelfsbrücke ist eine Zumutung“
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10:48 08.01.2019
Auf der A-20-Behelfsbrücke kommt es immer wieder zu Staus. Grund dafür ist vor allem die Zusammenführung von zwei auf eine Spur. Quelle: Dietmar Lilienthal
Langsdorf

Die Bilanz aus dem OZ-Test zur A-20-Behelsbrücke fiel gemischt aus – während die Anwohner an der Umgehungsstrecke in der Ortschaft Langsdorf aufatmen, poltern Autofahrer über die Erhöhungen der Brücke und ärgern sich. OZ-Leser berichten.

Nick Rüger etwa schreibt: „Es ist leider wirklich nicht zu empfehlen, da schneller als 30 Kilometer pro Stunde zu fahren. Es ist halt die Frage, ob man das hätte anders lösen können.“ Dennoch, so Rüger, sei es „besser als über die Dörfer zu juckeln.“ Marita Natzke hält fest, dass die Behelfsbrücke eine Zumutung sei, „da es sich vor der Brücke sehr staute. „Ich bekam mit warum. Es sind 60 Kilometer pro Stunde erlaubt, aber das geht auf keinen Fall, denn die Stöße sind zu groß. Vor mir sind alle mit 20 Kilometern pro Stunde gefahren. Ich habe gezählt. Es sind 18 solcher Huckel, aber es ist besser als die Umleitung.“ Mandy Marsell erzählt, sie sei auch schon über die neue Brücke gefahren. „Aber mit 60 würde ich da nie fahren, maximal 40 und das ist schon die Schmerzgrenze. Für Leute die, da jeden Tag lang müssen, ist das Horror. Das arme Auto.“ Jens Blietz meint: „Das Problem ist, dass die Leute auf Kopfsteinpflaster Gas gegeben, aber bei der Brücke denken: ,Oh mein Auto’. Selbst SUVs rollen mit 15 Kilometern pro Stunde rüber. Man muss ja nicht 60 fahren, aber 40 wäre okay.“

Die Behelfsbrücke über den inzwischen verschwundenen Krater an der A 20 bei Tribsees ist in Betrieb. Für die OZ eine gute Gelegenheit, zurückzuschauen.

Beate Martens indes notiert: „Wir sind auch schon drüber gefahren. 60 Kilometer pro Stunde sind völlig okay. Die Stoßdämpfer schaffen das schon. Wenn sich jeder dran halten würde, gäbe es auch nicht ganz so viel Stau. Dass ein Stau entsteht ist verständlich, weil es ja von zwei auf eine Spur führt. Feiertagsverkehr und so weiter tun ihr übriges.“ Marleen Mennecke ist überzeugt: „Der Stau wäre auch über die Umleitung durch die Dörfer entstanden, während der Feiertage. Über Weihnachten und Silvester ist halt Saison. Wichtig ist, dass die Dörfer keinen nervigen Verkehr mehr haben.“ 

Helmut Augustyniak führt aus: „Es ist eine Behelfsbrücke und keine vollwertige Autobahnbrücke. Somit müssen die Benutzer dieser Behelfsbrücke Abstriche an ihrer gewohnten Autobahnfahrweise in Kauf nehmen. Da hilft kein jammern und schimpfen.“ Olaf Klevenow unterstreicht: „Man muss seine Fahrweise den Fahrbahnverhältnissen entsprechend anpassen. Das lernt man schon in der Fahrschule.“ Ingo Ziegenhagen aber findet: „Wenn man schon eine Brücke für so viel Geld ausleiht, dann bitte eine vernünftige. Ich werde, wie viele andere auch, die Landstraße weiter nutzen.“

Juliane Lange

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