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Lesermeinung „Dotchev ist der beste Trainer, den der Verein zuletzt hatte“
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18:46 03.01.2019
Im November noch schrieb Trainer Pavel Dotchev fleißig Autogramme für seine Fans im neuen Hansa-Fanshop. Quelle: Stefan Ehlers
Rostock

Die Entlassung von Hansa-Trainer Pavel Dotchev führte auch in den sozialen Medien zu zahlreichen Meinungsäußerungen. Nicht wenige Fans wollen den 53-Jährigen halten. Der geschasste Coach war seit Sommer 2017 Trainer in Rostock. Noch zum Saisonstart peilte der Drittligist den Zweitligaaufstieg an. Doch der ist nach der Hinrunde und Platz acht vorerst in weite Ferne gerückt.

Alexander Ruck zeigt mit den Daumen runter. Dazu notiert er: Dotchev sei der beste Trainer, den Hansa Rostock die letzten Jahre gehabt habe. „Unbegreiflich, wie man sich selber so schwächen kann.“ Matthias Wöller hält fest: „Wenn elf nicht wollen oder können, darf Nummer zwölf gehen. So einfach ist Fußball.“ Sven Blum führt aus: „Man muss, glaube ich, kein Hellseher sein, um zu wissen, dass diese ,Taktik’ der Vereinsführung garantiert nicht aufgehen wird.“ Ute Arndt schreibt, sie möchte keinen neuen Trainer. Und Dotchev solle bleiben, denn „einen besseren gibt es nicht. Ersetzt die Spieler.“ Birgit Hampe fragt: „Kann man als Fangemeinde nicht darauf aufmerksam machen, dass Pavel bleiben soll? Einen besseren Trainer gibt es nicht für Hansa.“ Rene Müller hinterlässt folgenden Kommentar: „Dotchev ist das Beste, was Hansa besitzt. Der Rest ist Schrott. Die lernen einfach nicht.Oben in der Etage angefangen bis zu einigen Spielern.“ Rüdiger Bruse meint: „Ohne Dotchev wären wir schon längst weg vom Fenster. Die Spieler sollten sich mal fragen, ob sie alles für den Club tun.“ Christopher Grevismühl ruft dem entlassenen Trainer, dessen im Sommer 2019 auslaufender Vertrag nach offizieller Verlautbarung nicht verlängert wird, zu: „Lieber Pavel Dotchev, schmeiß gleich hin, damit die endlich mal aufwachen da oben. Ich kann das nicht nachvollziehen. Sie wollen den Aufstieg auf Biegen und Brechen, aber der Trainer muss jedes Jahr neue Spieler integrieren. Das ist einfach nicht machbar. Es wird Zeit, dass wieder echte Leute das Ruder übernehmen wie früher mit Diestel, Maronn und so weiter. Da war Hansa noch erfolgreich.“

Und Olaf Klevenow wirft die in diesen Momenten sooft gestellte Frage auf: „Was kann der Trainer dafür, wenn die Spieler nicht mit der notwendigen Einstellung ihrer Arbeit nachgehen? Die Verantwortlichen sollten den Hebel bei ihnen ansetzen. Vielen fehlt es wohl auch an Format, damit meine ich nicht nur das spielerische. Ihnen geht es zu gut. Es wird ein neuer Trainer kommen, doch die Probleme werden dieselben bleiben.“

Juliane Lange

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