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Lesermeinung Wenn der Zaun fällt, ist Vandalismus vorprogrammiert!
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11:04 13.02.2019
Im Iga-Park in Rostock sind künftig auch Hunde gestattet. (Archivfoto) Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Was wird aus dem Iga-Park?: Am 15. Januar wurden die Bürger aus Groß Klein bei einer Ortsbeiratssitzung erneut über die Pläne zum Iga Gelände informiert. Nachdem man aus den Zeitungen öfter entnehmen konnte, dass die Stadt ganz andere Pläne zu dem Areal hat, als die Mehrheit der Bürger es sich wünscht, gab es viel Unmut.

Vor längerer Zeit fand auf dem Traditionsschiff eine große Diskussionsrunde mit vielen Bürgern aus dem Nordwesten Rostocks statt. Es stellte sich der neue Iga-Parkchef Herr Horn persönlich vor. Er sagte damals vor allen Anwesenden, eine Bebauung des Parks sei vom Tisch. Heute wissen wir: nur von seinem Tisch. Die Pläne liegen vielleicht schon bei den Bauträgern. Als Chef eines solchen Areals sollte man für seine Aufgaben brennen, das kann man nicht raushören.

Dann musste man am 31. Januar aus der OSTSEE-ZEITUNG entnehmen, dass die Bürgerschaft in einem Schnellschuss-Verfahren, vorbei an den Wünschen vieler Bürger, für einen hund- und radfahrerfreundlichen, nicht kinder- und bürgerfreundlichen, Park entschieden hat. Der Beschluss mit einer Stimme Mehrheit ist bedenklich und wird von Herrn Horn als „Menschenverstand und Normalität“ bezeichnet. Wie überheblich kann man nur sein und alle anderen Bürger als dumm hinstellen? Den Park durch Hunde- und Radgenehmigung mit Sanssouci zu vergleichen ist lachhaft. Wo ist das Schloss? So kann Herr Wandschneider-Kastell endlich auch mal in den Park!

Wer glaubt, dass Hunde an der Leine geführt werden, glaubt noch an den Weihnachtsmann! Frau Jens hat es richtig gesehen, es wird eine öffentliche Grünfläche, das hat nichts mehr mit Iga-Park zu tun. Baut alles zu, die spätere Generation wird euch danken!

Der Oberbürgermeister sagte auch bei seinem neuen Amtsantritt, 2018 bekäme Rostock ein neues Theater. Theater gibt es im Rathaus oft, nur kein neues Gebäude. Seine letzte Amtshandlung wird sein, den Park platt zu machen und Herr Horn unterstützt ihn dabei. Wie ehrlich die Vertreter der Stadt auftreten, lässt uns langsam zweifeln. Es war einmal geplant, ein maritimes Museum im Park zu errichten und viele Events zu veranstalten. Nachdem man sich für die Bundesgartenschau entschieden hat, ist der Iga-Park für die Stadtvertreter nicht mehr wichtig. Traurig!

Wir Bürger haben bei der Groß Kleiner Ortsbeiratssitzung erneut dafür gestimmt, dass der Zaun erhalten bleibt, die Eintrittskosten weiterhin zu entrichten sind, vielleicht noch etwas angehoben werden, damit der Park auch gepflegt werden kann. Wenn der Zaun entfällt, ist Vandalismus vorprogrammiert.

Man sollte wieder Flair am Meer durchführen und früher gab es auch Konzerte der Rostocker Philharmonie oder Schlagerabende. Man kann viel daraus machen, nur wollen muss man. Strandliegeplätze sind auch beliebt und preiswerter als nach Warnemünde zu fahren. Ideen gab es noch viele, vielleicht denken die Verantwortlichen mal darüber nach.

Gabriele Zyrus

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