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Studium und Beruf Raus aus dem Kinderzimmer: Vier eigene Wände für Azubis
Mehr Studium und Beruf Raus aus dem Kinderzimmer: Vier eigene Wände für Azubis
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04:32 16.10.2017
Endlich eine eigene Bude: Davon träumen viele Azubis - oft reicht das Geld aber höchstens für ein WG-Zimmer. Quelle: Christin Klose/dpa-Tmn
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Bielefeld (dpa/tmn) – Endlich, der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben! Die meisten Azubis bleiben zwar im neuen Lebensabschnitt zu Hause bei den Eltern, doch immerhin ein Fünftel zieht es laut Bundesagentur für Arbeit für die Ausbildung weg von der Heimat. Was müssen Auszubildende beachten?

Bevor Auszubildende einen Mietvertrag unterschreiben, sollten sie sich genau über die Wohnung und Mietkonditionen informieren, rät Isabell Pohlmann. Sie ist Autorin des Ratgebers „Endlich erwachsen! Die besten Tipps für Auszug, Ausbildung und Studium“ der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Wie viel Nebenkosten kommen tatsächlich zusammen?“ oder „Wie sind die Bedingungen, wenn wir eine WG gründen wollen?“ seien wichtige Fragen.

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Bundesausbildungsbeihilfe
BAB-Rechners

Wer eine schulische Ausbildung macht, kann statt der BAB beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung Bafög beantragen. Während der ersten Ausbildung bekommen Eltern bis zum 25. Geburtstag ihres Kindes außerdem weiter Kindergeld. Umgekehrt haben Azubis deshalb aber auch Anspruch auf Ausbildungsunterhalt der Eltern.

Mit der ersten Wohnung kommt schließlich auch die Frage nach Versicherungen auf. „Eine Hausratversicherung lohnt sich für ein WG-Zimmer meist nicht“, rät Pohlmann. Wichtiger seien eher Versicherungen, die mit der Wohnung nichts zu tun haben: „Gedanken machen sollten sich Auszubildende über eine Berufsunfähigkeits- und eventuell eine Unfallversicherung.“

Einen letzten Tipp hat Isabell Pohlmann noch für Auszubildende: „Auch wenn’s Mühe macht - in den ersten Monaten ist es hilfreich, alle Einnahmen und Ausgaben einfach mal aufzulisten, um den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten.“

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