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Erdogan nennt Europa „rassistisch“ und „faschistisch“

Angriffe gehen weiter Erdogan nennt Europa „rassistisch“ und „faschistisch“

Trotz wiederholter Mahnungen zur Mäßigung hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Europa Faschismus vorgeworfen.

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Bevor der Strum losbrach: Angela Merkel und der türkische Staatspräsident Erdogan in Istanbul im Mai 2016.

Quelle: Michael Kappeler

Istanbul. Trotz wiederholter Mahnungen zur Mäßigung hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Europa Faschismus vorgeworfen.

„Dieses Europa ist das Europa vor dem Zweiten Weltkrieg, ein rassistisches, faschistisches und grausames Europa“, sagte er am Dienstag in Ankara. „Dieses Europa ist ein Europa des Mittelalters und ein Türken- und islamfeindliches Europa.“

Erdogan greift Europa und Deutschland seit mehr als zwei Wochen immer wieder scharf an. Am Sonntag hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel sogar persönlich „Nazi-Methoden“ vorgeworfen. Merkel forderte daraufhin, Nazi-Vergleiche müssten „ohne Wenn und Aber“ aufhören.

Die Beziehungen sind wegen der Absage von Wahlkampfauftritten türkischer Minister in Europa angespannt. Am 16. April entscheiden die Türken in einem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems, das Erdogan mehr Macht verleihen würde.

Europa könne der Türkei nicht mehr drohen, sagte Erdogan weiter: „Von wegen Beitrittsprozess mit der Europäischen Union oder Rücknahmeabkommen. Dies oder jenes. Mit keinem davon können sie uns mehr drohen“, sagte Erdogan. „Damit ist es nun vorbei“, sagte er weiter und ließ dabei offen, ob er damit die Drohungen oder das Abkommen beziehungsweise den Beitrittsprozess meint.

Den inhaftierten „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel nannte Erdogan erneut einen „Agenten und Terroristen“. Spionage von Europäern „unter unterschiedlichen Titeln“ werde die Türkei nicht mehr dulden.

dpa

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