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Ermordete Patienten

Stralsund Ermordete Patienten

Es sind nur ein paar rostige Stelen, auf denen Plexiglasscheiben mit Namen angebracht sind. 1160 Namen, um genau zu sein. Es sind die Namen von in der Nazizeit ermordeten Patienten.

Stralsund. Es sind nur ein paar rostige Stelen, auf denen Plexiglasscheiben mit Namen angebracht sind. 1160 Namen, um genau zu sein. Es sind die Namen von in der Nazizeit ermordeten Patienten. Psychisch Kranke, die in der Stralsunder Provinzial-Heilanstalt lebten. Heute sind die 1912 errichteten Gebäude unter einem anderen Namen bekannt: Krankenhaus West.

„Wir haben das Denkmal erst im Juni eingeweiht“, sagt Dr. Jan Armbruster. Er hat sich intensiv mit der Geschichte der Anstalt beschäftigt. Vor allem mit ihrem dunkelsten Kapitel. „Die Anstalt wurde 1939 in eine SS-Kaserne umgewandelt“, schildert Armbruster. „Die Patienten wurden in zehn Transporten deportiert .“ Offiziell wurden sie in andere Kliniken überführt. In Wahrheit im Wald erschossen oder vergast. Das geschah auf Anordnung von Pommerns Gauleiter Franz Schwede-Coburg (1888-1960). Noch vor Beginn der offiziellen Euthanasie-Aktion, bei der ab 1940 über 70 000 Menschen umgebracht wurden. Vorträge: 11-12.30 Uhr; 15-16 Uhr in der Anstaltskirche.

 

OZ

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