Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Nachrichten Flugschreiber des abgestürzten Egyptair-Jets beschädigt
Nachrichten Flugschreiber des abgestürzten Egyptair-Jets beschädigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:54 20.06.2016
Kairo

Die beiden aus dem Mittelmeer geborgenen Flugschreiber der abgestürzten Egyptair-Maschine sollen nach Informationen aus Ermittlerkreisen schwer beschädigt sein. Es werde daher viel Zeit nötig sein, um daraus verwertbare Daten zu gewinnen.

Dies verlautete aus Kreisen der ägyptischen Untersuchungskommission. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Die beiden Flugschreiber, der Datenrekorder und der Stimmenrekorder, waren in der abgelaufenen Woche aus dem Mittelmeer geborgen worden - etwa einen Monat nach dem Absturz der Maschine. Der Airbus A320 der Egyptair war am 19. Juni auf dem Flug von Paris nach Kairo mit 66 Menschen ins Mittelmeer gestürzt. Die Ursache ist bis heute unklar; die Ermittler erhoffen sich wichtige Erkenntnisse durch die Auswertung der Flugschreiber. Doch bereits direkt nach deren Bergung hatte es geheißen, dass deren Untersuchung mehrere Wochen dauern könne.

Am Sonntag hatte die Untersuchungskommission offiziell mitgeteilt, dass die Trocknung der Rekorder beendet sei und sie nun elektrisch getestet würden. Auf den Zustand der Rekorder ging die Stellungnahme nicht ein; allerdings hatte es zuvor geheißen, die black boxes seien in mehreren Teilen geborgen worden.

dpa

Mehr zum Thema

Noch immer ist unklar, warum ein Egyptair-Passagierjet über dem Mittelmeer abgestürzt ist. Seit Wochen suchen Schiffe die Flugschreiber. Kann das Rätsel jetzt endlich gelöst werden?

17.06.2016

Nach dem Fund von Wrackteilen des abgestürzten Egyptair-Jets hat ein Spezialschiff laut Ermittlerkreisen auch die Region geortet, in der sich einer der vermissten Flugschreiber befindet.

16.06.2016

Rund einen Monat nach dem Absturz der Egyptair-Maschine über dem Mittelmeer ist der Stimmenrekorder des Jets geborgen worden. Das Gerät sei beschädigt, teilte die Untersuchungskommission in Kairo mit.

16.06.2016