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Götz George spielt seinen Vater Heinrich

Berlin Götz George spielt seinen Vater Heinrich

Um den ARD-Film „George“, der das Leben des Ufa-Stars Heinrich George aufarbeitet, gibt es bereits jede Menge Ärger.

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Eine Filmszene aus „George“: Heinrich George, dargestellt von seinem Sohn Götz, erfährt hier von dem russischen Gardehauptmann Schmyrjow (Jevgenij Sitochin), dass er in ein Lager geschickt wird.

Quelle: ARD

Berlin. Am Montag, 22. Juli zeigt Arte um 21.45 Uhr den Film „George“. Am Mittwoch, 24. Juli, wird der Streifen über das Leben des Schauspielers Heinrich George (1893-1946), ebenfalls um 21.45 Uhr im Ersten wiederholt. In dem Film spielt Götz George seinen Vater Heinrich, den Ufa-Star, der durch seine Filme wie „Götz von Berlichingen“, „Der Postmeister“ oder „Franz Biberkopf“ bekannt wurde. Doch George stellte sich auch dem Propaganda-Apparat der Nazis zur Verfügung und spielte in Hetz- und Durchhaltefilmen wie „Jud Süß“ und „Kolberg“. Von Kollegen denunziert wurde er 1945 verhaftet und in Sachsenhausen interniert, wo er auch starb.

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Heinrich und Götz George.

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Regisseur Joachim Lang hat zehn Jahre an dem Projekt gearbeitet. Götz George soll 15 Drehbücher abgelehnt haben. Anspruch des Regisseurs war es, „dass die Biographie nicht geschönt wird“, wie er auf der Vorstellung des Films am 2. Juli in Berlin sagte.

Doch trotz der intensiven Vorbereitung gibt es bereits vor der Ausstrahlung jede Menge Ärger. Kritiker bescheinigen dem Film zwar, nichts auszulassen, aber vieles zu relativieren. Götz George hat sich darüber echauffiert. Er schimpfte auf „Google-Journalisten“, die seinen Vater nicht kannten und die die Zeit nicht kannten.

Auch mit der ARD gibt es Ärger. Götz George kritisiert den späten Sendetermin. Auf ARD ist „George“ am 24. Juli erst um 21.45 Uhr zu sehen. Zuvor zeigt der Sender um 20.15 Uhr Götz George in „Schimanski: Schuld und Sühne“, eine Wiederholung vom 30. Januar 2011. Götz George, der am 23. Juli 75 Jahre alt wird, zeigte sich enttäuscht über den Sendetermin, „wenn alle im Urlaub sind“.

Vater und Sohn Schauspieler
Heinrich George wurde am 9. Oktober 1893 in stettin geboren. Er starb am 25. September 1946 in Sowjets in Sachsenhausen. George spielte an Theatern in Dresden, Frankfurt und Berlin und wird 1938 Intendant des Schillertheaters und war in 80 Filmen zu sehen.

Götz George wurde am 23. Juli 1938 in Berlin geboren. Er begann am Theater Göttingen und war in „Der Schatz im Silbersee“ (1962) und anderen Winnetou-Filmen zu sehen. Seine berühmteste Rolle bleibt Tatort-Kommissar Schimanski. Er zeigte sich in 50 Kinofilmen und mehr als 100 TV-Rollen.

 

OZ

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