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Investoren blicken mit Spannung auf die Krim

Frankfurt/Main/Berlin Investoren blicken mit Spannung auf die Krim

Mit Spannung dürften die Investoren am Montag weltweit die Lage auf der Krim beobachten.

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Auch die weltweiten Finanzmärkte schauen mit Sorge auf die Krim. Foto: Keith Bedford/Archiv

Frankfurt. Mit Spannung dürften die Investoren am Montag weltweit die Lage auf der Krim beobachten. Sollte sich die Krim-Krise weiter zuspitzen, könnte dies auch in der neuen Börsenwoche für Turbulenzen an den Finanzmärkten sorgen.

Zuletzt hatte der Konflikt am weltweit größten Aktienmarkt in New York für weitere Kursverluste gesorgt - auf Wochensicht bedeutete dies für den Index Dow Jones ein Minus von knapp 2,4 Prozent. Der deutsche Leitindex Dax hatte in der zurückliegenden Woche gar knapp 3,2 Prozent eingebüßt.

Erste Anhaltspunkte, wie es an den Börsen weitergeht, kann es schon in der Nacht zum Montag geben. Dann starten die Handelsplätze in Tokio, Sidney und in China in die neue Börsenwoche.

Im Schatten der Krim-Krise könnte der Dax in der neuen Woche weiter an Boden verlieren. „Der Leitindex bleibt anfällig für Rückschläge“, sagte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. Die Nervosität an den Märkten bleibe immens hoch, zumal politische Entwicklungen wie der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der Ukraine kaum vorhersehbar seien. Konjunkturdaten könnten dadurch in den Hintergrund treten.

Laut Henke spielt der Ausgang des Referendums über eine Abspaltung der ukrainischen Halbinsel an den Märkten kaum eine Rolle: „Das Ergebnis steht schon fast fest.“ Allgemein wird mit einer Zustimmung für einen Beitritt der Krim zu Russland gerechnet. Entscheidend für die weitere Richtung des Dax sei vielmehr die Frage, mit welchen Sanktionen oder Restriktionen die westlichen Staaten auf die Abstimmung reagieren werden.

Laut den Analysten von Raiffeisen Research versteht es sich von selbst, dass russische Gegensanktionen sehr wahrscheinlich seien, wenn die westliche Welt tatsächlich eine härtere Gangart gegenüber Moskau einlegen sollte. Scharfe wirtschaftliche Spannungen zwischen Russland und der EU könnten den Handel stark beeinträchtigen.



dpa

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