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Kultur 25. Kulturfest „Nordischer Klang“ startet mit Rekordprogramm
Nachrichten Kultur 25. Kulturfest „Nordischer Klang“ startet mit Rekordprogramm
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00:05 06.05.2016
Christine Nickel vom Planungsstab „Nordischer Klang“ zeigt das Plakat des Kulturfestes. Quelle: dpa

Nordeuropa trifft sich wieder in Greifswald. Seite gestern wartet die 25. Auflage des Kulturfestes „Nordischen Klang“ mit einem Rekordprogramm auf. Bis zum 15.

Mai werden bei mehr als 50 Veranstaltungen rund 300 Künstler aus Skandinavien und dem Baltikum erwartet. „So vielfältig, so bunt und so laut war der Nordische Klang noch nie“, sagte der Vorsitzende des gleichnamigen Kulturvereins, Joachim Schiedermair. Das Spektrum des Festivals reicht von Pop über Folk und Jazz bis Klassik. Erwartet wird unter anderem die schwedische Band „Wintergatan“, die vor kurzem mit ihrer Murmelmaschine einen YouTube-Hit mit mehr als 17 Millionen Klicks landete.

Offiziell wird das Festival heute Abend von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) eröffnet. Erwartet werden zudem die Botschafter aus Dänemark, Norwegen, Finnland, Estland sowie der Botschaftsrat aus Schweden. Nicht ein Schwerpunktland — wie in den Vorjahren - sondern der gesamte Norden Europas steht im Fokus der Jubiläumsausgabe.

Etwas verrückt und immer skandinavisch herzlich, so hat das Publikum das Festival in den vergangenen Jahren kennengelernt. Der „Nordische Klang“ wurde kulturwissenschaftlich untersucht und als „Non-Event-Event“ klassifiziert, in dem nicht der Glamour, sondern der Spaß an der Musik und der Interaktion mit dem Publikum im Vordergrund steht.

Und auch in diesem Jahr warten die Festivalmacher mit Ungewöhnlichem auf: Das norwegische Vokalensemble „Song Circus“ interpretiert Tiefsee-Geräusche, sogenannte „Usweep-WhistleeBloops“, die einst von US-Behörden zur Entdeckung russischer U-Boote aufgenommen wurden. Das Ensemble „Arctic Sinfonetta“ aus Tromso (Norwegen) trifft mit seinen afro-brasilianischen Rhythmen auf das Trommelfeuer von „44 Drums“ aus dem russischen Archangelsk. Daneben gibt es Ausstellungen, beispielsweise mit den berühmten Original-Illustrationen zu Astrid-Lindgren-Geschichten wie „Karlsson auf dem Dach“ oder „Wir Kinder aus Bullerbü“. Martina Rathke

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