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82000 Gäste: Festspielsaison endet mit Besucherrekord

Schwerin/Neubrandenburg 82000 Gäste: Festspielsaison endet mit Besucherrekord

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern treffen beim Publikum ins Schwarze: In diesem Sommer fanden sie mit 82 000 Besuchern erneut mehr Zuspruch als im Jahr zuvor.

Schwerin/Neubrandenburg. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern treffen beim Publikum ins Schwarze: In diesem Sommer fanden sie mit 82 000 Besuchern erneut mehr Zuspruch als im Jahr zuvor. Zu den Konzerten und Veranstaltungen kamen trotz des durchwachsenen Wetters gut 2000 Besucher mehr als 2016, wie die Festspiele gestern mitteilten.

Gestern Abend stand in der Konzertkirche Neubrandenburg das letzte Konzert der Festivalsaison auf dem Spielplan: Werke von Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch, gespielt vom NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Krzysztof Urbanski. Als Solistin war die aus Russland stammenden Pianistin Anna Vinnitskaya zu erleben. Insgesamt werden zu den Festspielen MV in dieser Saison mit Rügener Festspielfrühling und Advents- und Neujahrskonzerten weit über 90000 Besucher kommen.

Intendant Markus Fein sagte, er sei überglücklich, dass die Zuschauer so offen seien für Neues. „Zu den Höhepunkten gehörten etwa die Konzerte „Weltstars in Redefin“ im Juni mit Gustavo Dudamel und den Berliner Philharmonikern, im Juli mit Janine Jansen und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und im September mit Daniel Müller-Schott, Alice Sara Ott und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.“ Erfolge seien auch das Open Air im Schlosspark Bothmer und die Einweihung der Orgel in der Konzertkirche in Neubrandenburg gewesen, ebenso das Konzert beim Gewinner von „Stars im Dorf“ in Salow bei Friedland.

Als Preisträger in Residence habe der 29-jährige Schlagzeuger Alexej Gerassimez diesen Sommer mit 24 Konzerten auf eine besondere Art und Weise geprägt. Gerassimez hat in seiner Residence die Pfade des klassischen Musik und der konventionellen Musikdarbietung mehrfach bewusst verlassen und mit Jazzevents oder Klangexperimenten völlig neue Formate angeboten, die gut angenommen worden seien.

Dabei bot er in der Reihe „Unerhörte Orte“ mit seinen Percussion-Ensembles Konzerte abseits normaler Bühnen – im Wald, in Flugzeug Heltern des Jagdfliegergeschwaders in Laage, in der alten Panzerhalle Neubrandenburg oder im Rostocker Kranwerk von Liebherr. Auch im Friends-Projekt und bei Pavillon „360° Schlagzeug auf Schloss Ulrichshusen erlebten die Gäste völlig Unerwartetes.

80 der 131 Konzerte an 84 Orten waren den Festspielen zufolge ausverkauft, im Schnitt waren 91 Prozent der Plätze besetzt. In diesem Jahr stehen noch die Adventskonzerte in Schwiessel, Stolpe und Ulrichshusen aus. Der Festspielsommer 2018 beginnt am 15. Juni. Birgit Sander/Michael Meyer

OZ

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