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Abschluss mit „Friedenskonzert“

Peenemünde Abschluss mit „Friedenskonzert“

23. Usedomer Musikfestival und Musikland MV wurden am Freitagabend in Peenemünde festlich beendet

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Ekkehard Ochs über das Abschlusskonzert des Usedomer Musikfestivals

Peenemünde. Mit einem glanzvollen Festkonzert im Kraftwerk Peenemünde ist am Freitag die Festspielsaison 2016 in MV zu Ende gegangen. Und das gleich auf dreierlei Weise:

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23. Usedomer Musikfestival und Musikland MV wurden am Freitagabend in Peenemünde festlich beendet

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als Finale des viele Einzelfestivals erfassenden Musiklandes MV, als Schlusspunkt des 23. Usedomer Musikfestivals und – auf besondere Weise länderübergreifend – als Jubiläumsakt anlässlich der vor 25 Jahren erfolgten Unterzeichnung der deutsch-polnischen Partnerschaftsverträge, ein Faktum, das die Zwei-Länder-Insel Usedom und ihr Musikfest inhaltlich schon lange deutlich prägt. Intendant Thomas Hummel hat denn unter anderem auch dies und die insgesamt ostseeumgreifende Funktion des Usedomer Musikfestivals in seinem Grußwort hervorgehoben und es als ein mittlerweile unverzichtbares Podium gedeihlichen Miteinanders bezeichnet; die Bedeutung des historischen Ortes Peenemünde inbegriffen. Mit dem Blick darauf hat der Veranstalter das Abschlusskonzert als „Friedenskonzert“ gesehen und den Bezug zu Polen auch programmatisch verankert: mit dem NDR Elbphilharmonie-Ochester Hamburg, dem kanadisch-polnischen Pianisten Jan Lisiecki und Werken von Karol Szymanowski, Mozart und Richard Strauss. Ersterer war übrigens ein glühender Verehrer von Strauss, Letzterer stand lebenslang im Banne Mozarts; ein beziehungsreicher Abend also. Und einer, der das Publikum begeisterte!

Wie auch nicht, wenn ein Thomas Hengelbrock mit seinem Orchester der Sonderklasse Szymanowskis fast rauschhaft klangopulent sein erklärtes Vorbild ehrende Konzertouvertüe op.12 ausdrucksdicht modelliert, die raffinierte Klangfarbenpalette eines Strauss fast zur Droge macht (Suite aus „Der Rosenkavalier“) und zwischendurch Mozart alle Ehren eines fabelhaft austarierten und sensiblen Musizierens angedeihen lässt (Es-Dur-Klavierkonzert KV 482, Zwischenaktmusiken aus „Thamos, König in Ägypten“ KV 345). Der 21 Jahre junge Pianist Lisiecki komplettierte mit unaufdringlich bravourösem und überragend musikantischem Spiel einen unvergesslichen Konzertabend.

OZ

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