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Absurditäten und Familienglück

Absurditäten und Familienglück

„Da geht noch was“ inszeniert Familien-Peinlichkeiten.

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Florian David Fitz (links) als Conrad und Henry Hübchen als sein Vater Carl Schuster.

Quelle: Constantin Film Verleih

Wenn Eltern sich trennen, ist das für die Kinder meistens ein Schock. Selbst, wenn diese Kinder schon erwachsen sind und eigenen Nachwuchs haben. So auch für Conrad, der sich in Holger Haases Kinodebüt „Da geht noch was“ um seinen verletzten Vater kümmert, während seine Mutter nach 40 Ehejahren ihr Leben selbst bestimmen will. Haase greift in seiner Tragikomödie zwar auf das eine oder andere Klischee zurück. Dafür hat er aber ein gutes Gespür für die Absurditäten des Alltags. Treffend und mit Feingefühl analysiert er die Mechanismen, die in den meisten Familien seit langer Zeit greifen und das Leben so anstrengend machen können. Die Idee zu dem Film hatte der Regisseur, als sich seine eigenen Eltern im Alter trennten. Als Anhäufung von Absurditäten erlebte er diese Zeit — perfekter Stoff für ein Drehbuch, wie er fand: „Denn auch bei einer Trennung gibt es viel zu lachen. Gerade, wenn es die eigenen Eltern sind.“ Wichtig ist dem Regisseur vor allem die Botschaft, sich immer wieder wahrzunehmen und das Glück nicht aufzuschieben. Das macht auch sein Film deutlich. „Das Leben ist jetzt. Nicht in fünf Jahren, wenn das Haus fertig ist oder in zehn Jahren, wenn der Bausparkredit aufgelöst ist.“

 

„Da geht noch was“: Komödie, Deutschland 2013, 101 Minuten, ab 6 Jahren, Regie: Holger Haase, Darsteller: Henry Hübchen, Florian David Fitz, Leslie Malton. In: Rostock, Neubrandenburg, Schwerin

 

OZ

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