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„Alles“ – 25 Platten von Herbert Grönemeyer

Berlin „Alles“ – 25 Platten von Herbert Grönemeyer

. Es sind zwei Welten: Herbert Grönemeyer persönlich zu treffen und über ihn zu lesen.

Berlin. . Es sind zwei Welten: Herbert Grönemeyer persönlich zu treffen und über ihn zu lesen. Hunderte Seiten Material könnte man durchforsten, im Netz und auf Papier, alte Interviews und Artikel, das Buch aus der neuen Box „Alles“. Hunderte Stunden Musik könnte man hören, die eigenen CDs im Wohnzimmerregal, Musikvideos und Mitschnitte ganzer Konzerte mit bebenden Stadien bei Youtube. In diesem gigantischen Archiv finden sich zudem Bilder von Grönemeyer als Kind, TV-Auftritte aus den 80er Jahren, Szenen aus dem Film „Das Boot“. Selbst für Hardcore-Fans scheint es unmöglich, das alles durchzuarbeiten. Der Mann erscheint übergroß, wie ein lebendes Denkmal der deutschsprachigen Rock- und Popmusik. Nun trifft man Herbert Grönemeyer nicht unbedingt, um über seine privaten Leidenschaften Fußball und Autos zu plaudern. Meist soll es ja um seine berufliche Leidenschaft gehen, die Musik. Und davon gibt es jetzt wieder sehr viel, nämlich 25 „neue“ CDs. 23 davon sind Neuauflagen seiner Alben aus den vergangenen drei Jahrzehnten. Die Box heißt „Alles“, ein Buch gehört auch dazu. Bei der Zusammenstellung dieser „Werkschau“, wie seine Plattenfirma das nennt, hat Grönemeyer selbst intensiv mitgewirkt, er ist dazu eingetaucht in seine Vergangenheit.

„Wir fanden es interessant, zu gucken, durch welche Facetten und Zeiten wir gelaufen sind“, sagt der Musiker. Mit seinem Produzenten Alex Silva habe er sich hingesetzt und ausgewählt: „Beim Hören wundert man sich über die eigene Stimme und so manche Stilblüte, ist aber auch verblüfft über die eigenen Texte und freut sich, was einem damals so eingefallen ist.“

„Das ist meine Art der künstlerischen Autobiografie“, erklärt Herbert Grönemeyer die CD-Box „Alles“, zwischen den Zeilen seiner Lieder stecke sehr viel von ihm. „Zwischenbilanz passt auch, man hätte „Alles bisher“ sagen können“, erklärt der Künstler und meint damit die zurückliegenden 32 Jahre. So lange dauert diese Karriere nun schon – also die musikalische. Denn dieser junge Mann aus Bochum hatte sich schon einen Namen am Theater und beim Film gemacht, als es 1984 auch musikalisch so richtig abging. Zuvor waren vier Alben gefloppt, sein Label riet ihm aufzuhören. Aber „4630 Bochum“

änderte alles. Seine Lieder, seine Texte, vielen Deutschen sprechen sie aus der Seele, „Stimme der Nation“ wird er genannt. Martin Klostermann

OZ

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