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Kultur Amüsanter Tango beim Plünnenball
Nachrichten Kultur Amüsanter Tango beim Plünnenball
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00:05 06.06.2017
Schwerin

Mit einer Komödie verabschiedet sich die Fritz-Reuter-Bühne am Mecklenburgischen Staatstheater aus ihrer Jubiläums-Saison (die Bühne feierte im November 2016 90-jähriges Bestehen). Die Premiere am Freitag zeigte, dass das Stück „Plünnenball“ von Konrad Hansen so ganz nach dem Geschmack der meist älteren Zuschauer war: Heiteres über ganz normale Menschen im ganz normalen Alltag.

Christoph Reiche und Elfie Schrodt beim Plünnenball

Regisseur Klaus Engeroff inszeniert die Komöde gemächlich, manchmal zu betulich, lässt den Mimen Raum, die Charaktere ihrer Figuren zu gestalten. Das sind die Schwestern Bertha (Elfie Schrodt) und Pauline (Kerstin Westphal), die Lumpen sammeln und einen Kostümverleih betreiben. Sie wohnen in der Kellerküche eines Hauses. Vor ihrem Fenster stolziert Bordsteinschwalbe Uschi (Tina Landgraf) und in die Wohnung kommen als Dauergast Ex-Sträfling Hermann (Andreas Auer), Paulines Sohn Heinz-Werner (Jens Tramsen) und der zwielichtige Max (Christoph Reiche).

Sie alle haben Träume, naive wie Uschi, die einen Hundesalon, oder Hermann, der sich ein Häuschen auf dem Land wünscht. Max träumt vom großen Geld – das er sich schon mal von anderen Leuten „organisiert“. Bertha hofft auf spätes Glück und wird betrogen, Pauline träumt, ihr Sohn sei Doktor – obwohl sie genau weiß, dass er sein Studium abbrach.

„Was meinst du, wie viele Menschen nur glücklich sind, weil sie die Wahrheit nicht kennen?“, fragt Bertha ihre Schwester. Weil die Menschen die Wahrheit nicht kennen wollen.

So feiern die Sechs in der Kellerküche Plünnenball, tanzen Tango. Es heißt ja: Tango – das sind zwei ernste Mienen und vier Beine, die sich amüsieren. Beim „Plünnenball“ sind die Mienen heiter, Zuschauer amüsieren sich.

Karin Gustmann

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