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Andreas Dresen: Neuer Timm Thaler war schwer zu finden

Potsdam Andreas Dresen: Neuer Timm Thaler war schwer zu finden

. Kinoregisseur Andreas Dresen (52) hat es bei der Suche nach dem passenden Kinderstar für die Neuverfilmung des Klassikers „Timm Thaler“ nicht leicht gehabt.

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Dresen präsentiert ein Foto des neuen Timm-Thaler-Darstellers.

Quelle: dpa

Potsdam. . Kinoregisseur Andreas Dresen (52) hat es bei der Suche nach dem passenden Kinderstar für die Neuverfilmung des Klassikers „Timm Thaler“ nicht leicht gehabt. „Wir haben uns viele Jungs angeguckt, weil das Problem bei dieser Rolle ein ganz besonderes ist: Der Junge, um den es hier geht, muss ein bezauberndes und ansteckendes Lachen haben. Auf der anderen Seite kann er dieses Lachen über weite Strecken der Filmerzählung gar nicht benutzen“, sagte Dresen (52, „Sommer vorm Balkon“).

Getreu der Kinderbuch-Vorlage von James Krüss verkauft Timm Thaler sein Lachen bald an den bösen Baron Lefuet. „70 bis 80 Prozent der Geschichte ist der Junge ernst“, sagte Dresen. „Er muss in beide Richtungen funktionieren.“ Dresen hat ein halbes Jahr hunderte Kinder gecastet. Die Rolle spielt nun Arved Friese (13, „Der Nanny“). Der Film soll am 22. Dezember in die Kinos kommen.

Bei der Neuverfilmung wird der einstige Hauptdarsteller Tommi Ohrner (51) eine winzige Gastrolle spielen. „Er tritt als Hotel-Concierge auf und begegnet unserem Hauptdarsteller. Es ist nur ein ganz kleiner Moment, weil wir nicht wollten, dass sich das vor die Geschichte schiebt“, erläuterte Dresen. „Das ist ein kleiner Spaß für Leute, die ihn kennen und wiedererkennen werden.“ Ohrner hatte im Jahr 1979 den Timm Thaler in der bekannten Fernsehfassung verkörpert.

Dresen, der in der DDR aufgewachsen ist, lernte den Stoff einst über die Romanvorlage aus Westdeutschland kennen. „Es ist eine sehr zeitlose Geschichte.“ Das Buch, mit dem Krüss einst den Materialismus der Wirtschaftswunderjahre verarbeitet habe, habe eine Botschaft, die noch heute gelte. „Es geht darum, dass man nicht glücklicher wird, wenn man der reichste Mann der Welt ist.“

Dresen übergab eine große Kulisse, die riesige Modelleisenbahn des Barons, an den Filmpark Babelsberg. Dort ist sie in einer Sonderschau ab sofort zu sehen.

OZ

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