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Kultur Auf der Spur von Lorcas Grab
Nachrichten Kultur Auf der Spur von Lorcas Grab
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00:00 18.08.2016

Genau 80 Jahre ist es her, dass Faschisten in Spanien den genialen Lyriker Federico García Lorca kaltblütig erschossen. Schergen des späteren spanischen Diktators Francisco Franco streckten ihn vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. August 1936 wegen seiner linken politischen Einstellung und seiner Homosexualität in der Nähe der andalusischen Stadt Granada nieder. Dann verscharrten sie ihn in einem Massengrab. Aber wo genau? Bis heute ist unklar, wo sich die Überreste des berühmtesten und bis heute meistübersetzten spanischen Poeten des 20.

Jahrhunderts befinden. Nach vergeblichen Suchaktionen 2009 und 2014 will sich nun ein Team unter Führung des Archäologen Javier Navarro daran machen, das Geheimnis zu lüften.

„Das ist eine große Herausforderung, die schwierigste Operation meiner Karriere“, erklärt Navarro, der immerhin mehr als 150 archäologischen Grabungen vorgestanden hat. Voraussichtlich im September soll es losgehen. Denn es gibt neue Hinweise, wo genau die Gebeine Lorcas und zahlreicher anderer Opfer des spanischen Bürgerkrieges liegen könnten. Das Gebiet an einer Bergstraße nahe des Ortes Alfacar ist bereits abgesteckt – nur das Geld für die Aktion sei noch nicht gesichert, denn sie werde rein privat finanziert, so Navarro. „Ich glaube aber, dass sich seine Überreste wirklich dort befinden. Das Puzzle setzt sich langsam zusammen.“

OZ

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