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Kultur Auriga öffnet Wundertüte
Nachrichten Kultur Auriga öffnet Wundertüte
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00:03 03.05.2018

Rostock. Die Ausstellung, die am vergangenen Samstag in der Rostocker Galerie Auriga eröffnet wurde, heißt schlicht „ff“. Die Kürzel stehen natürlich für das Brüderpaar Marcus Fuhrmann und Florian Fuhrmann, die die Galerie im Fischereihafen betreiben. Die Fuhrmänner, wie die Kunsthändler in der Szene liebevoll genannt werden, haben sich hier aber auch im Titel spielerisch verewigt. „Ff“, die Abkürzung für das wissenschaftliche Zitieren steht für „fort folgende“ Seiten. Die Seiten, die Florian und Marcus Fuhrmann hier zeigen, sind ihre Lieblinge.

Susanne Rast: Skulptur „Gesche steht wieder auf“, Ahorn gefasst. Quelle: Foto: Ivonne Rüger

21 Künstler stellt Auriga in dieser Schau auf mehreren Etagen aus. Grafik, Malerei, Skulptur, Plastik – ein weites Spektrum. Darunter sind lokale und überregionale Größen, wie die Rostocker Grafiker Peter Bauer und Feliks Büttner, der Repnitzer Maler Malte Brekenfeld, die Rostocker Malerin Luise Hartmann (frühere Kunsthallen-Direktorin), der Berliner Bildhauer Hartmut Hornung oder der Maler Otto Sander- Tischbein (OST) aus Neuenhagen bei Neubrandenburg. Und jede Menge alte Bekannte der Galerie, wie der

Bildhauer Jo Jastram (1928-2011) und seine Tochter, die Bildhauerin Susanne Rast aus Kneese, die Maler Lars Lehmann aus Güstrow und Johannes Müller aus Rostock, die Bergener Malerin Annelise Hoge oder die Bildhauerin Anne Sewcz aus Crivitz.

Die aktuelle Schau will auch als eine Art Leistungsschau der Galerie verstanden werden. Denn „ff „ könne auch stehen für „fortissimo“ (also sehr laut) oder „finissimo“ (also beste Qualität). Die beiden Galeristen sagen dazu: „Aus dem Effeff können sich Besucher der Ausstellung eine eigene Auflösung zurechtlegen: Frische Figuren, Fuhrmann figural, Figur fortfolgend . . . Wir Galeristen interessieren uns für Arbeiten, die sich mit dem Figürlichen in Grafik und Malerei, Skulptur und Plastik auseinandersetzen und beschäftigen.“ Michael Meyer

OZ

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