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Aus der Friedenspreisrede von Carolin Emcke

Zitate Aus der Friedenspreisrede von Carolin Emcke

In ihrer Dankesrede hat Friedenspreisträgerin Carolin Emcke sich für eine freiheitliche Gesellschaft und gegen jede Form von Ausgrenzung und Fanatismus ausgesprochen.

Frankfurt/Main. In ihrer Dankesrede hat Friedenspreisträgerin Carolin Emcke sich für eine freiheitliche Gesellschaft und gegen jede Form von Ausgrenzung und Fanatismus ausgesprochen. Zitate:

„Menschenrechte sind voraussetzungslos. Sie können und müssen nicht verdient werden. Es gibt keine Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit jemand als Mensch anerkannt und geschützt wird.“

„Verschiedenheit ist kein Grund für Ausgrenzung. Ähnlichkeit keine Voraussetzung für Grundrechte.“

„Das ist die soziale Pathologie unserer Zeit: dass sie uns einteilt und aufteilt, in Identität und Differenz sortiert, nach Begriffen und Hautfarben, nach Herkunft und Glauben, nach Sexualität und Körperlichkeiten spaltet, um damit Ausgrenzung und Gewalt zu rechtfertigen.“

„Zur Zeit grassiert ein Klima des Fanatismus und der Gewalt in Europa. ... In Wahrheit geht es gar nicht um Muslime oder Geflüchtete oder Frauen. Sie wollen alle einschüchtern, die sich einsetzen für die Freiheit des einzigartigen, abweichenden Individuellen. Deswegen müssen sich auch alle angesprochen fühlen.“

„Wir dürfen uns nicht wehrlos und sprachlos machen lassen. Wir können sprechen und handeln. ... Das geht nicht allein. Dazu braucht es alle in der Zivilgesellschaft. Demokratische Geschichte wird von allen gemacht.“

„Freiheit ist nichts, das man besitzt, sondern etwas, das man tut.“

„Wir können immer wieder anfangen. Was es dazu braucht? Nicht viel: etwas Haltung, etwas lachenden Mut und nicht zuletzt die Bereitschaft, die Blickrichtung zu ändern, damit es häufiger geschieht, dass wir alle sagen: Wow. So sieht es also aus dieser Perspektive aus.“

dpa

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