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Kultur Aus der „Sichtbarkeit des Seins“
Nachrichten Kultur Aus der „Sichtbarkeit des Seins“
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00:00 09.02.2017
Der Maler Uwe Peschel in seiner Ausstellung, die bis Ende März in Rostock zu sehen ist. Quelle: Foto: Dietmar Lilienthal

„Es ist meine dritte Ausstellung hier im Norden“, sagt Uwe Peschel. Bislang war Dresden Lebensmittelpunkt des Künstlers, er verlegt ihn seit 2014 mehr und mehr nach Rostock. Seine künstlerische Visitenkarte gibt der Maler derzeit in der Rostocker Galerie Jürgen Fuhrmann ab: 36 Werke sind hier zu sehen, entstanden von 2011 bis 2016.

Der Rostocker Galerist Jürgen Fuhrmann war auf Uwe Peschel aufmerksam geworden und stellte seine Galerieräume zur Verfügung, wegen des Platzmangels „in einer Petersburger Hängung“, so erläutert der Galerist die verdichtete Anordnung der Bilder.

Trotz des Ortswechsels verweist der Künstler auf seine Prägung und Herkunft. Maßgeblich dabei war das Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wo Uwe Peschel bei Hubertus Griebe, Johannes Heisig, Siegfried Klotz und Günter Horlbeck Malerei und Grafik studierte. Diese „Dresdener Malkultur“, wie Peschel sie nennt, bringt der Künstler nun in den Norden mit, zu sehen sind vorwiegend Landschaftsansichten und Stillleben, meist in Öl auf Leinwand.

Da ist zum Beispiel das großformatige Werk „Abendhimmel“, das über die reine Landschaftsmalerei weit hinausreicht. Beeindruckend auch die Auflösung der Konturen im Werk „Der Garten des Bildhauers“, das bereits 2013 entstand. Dennoch kommt die Inspiration aus der Wirklichkeit: „Ich male meistens vor der Landschaft oder vor dem Objekt“, erläutert Uwe Peschel den Schaffensprozess, seine Werke entstehen sozusagen aus der „Sichtbarkeit des Seins“. So bietet diese Rostocker Schau die Möglichkeit, den Maler Uwe Peschel auch hier zu entdecken. Thorsten Czarkowski

Die Ausstellung: Malerei und

Zeichnungen von Uwe Peschel, zu

sehen bis zum 31. März in der Galerie Jürgen Fuhrmann, Ferdinandstraße 15, Rostock, geöffnet dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr

OZ

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