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Kultur Bilder voller Poesie im Katharinenkloster
Nachrichten Kultur Bilder voller Poesie im Katharinenkloster
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00:44 27.04.2018
Johann Wilhelm Brüggemann, Stubbenkammer, kolorierter Stahlstich, 1842 . Quelle: Foto: Stralsund Museum
Stralsund

Sieben mit Stralsund verbundene Künstler präsentiert das Stralsund Museum in der Sonderausstellung „Bilder voller Poesie – Stralsunder Kunst im 19.

Jahrhundert“, die am 4. Mai um 18 Uhr im Katharinenkloster eröffnet wird. Zu sehen sind die Bilder bis zum 7. Oktober.

Die einzige Frau in der Runde ist die gebürtige Stralsunderin Antonie Biel (1830 bis 1880). Sie machte sich bereits zu Lebzeiten einen Namen in der damals von Männern dominierten Kunstszene. Sie schuf eine Vielzahl von Küstenlandschaften und Marinen. Zwar nicht in Stralsund geboren, aber in Stralsund Zuhause, war Johann Wilhelm Brüggemann (1786 bis 1866). Er begann 1807 in der Töchter-Erziehungsanstalt als Zeichenlehrer. Gezeigt werden in der Ausstellung zudem Bilder seines Sohnes Hermann (1822 bis 1894). Gebürtiger Stralsunder war auch Johann Wilhelm Brücke (1800 bis 1874). Nach der Schulzeit wurde Brücke an der Kunstakademie zu Berlin immatrikuliert. Hier blieb er als freischaffender Maler, nachdem ihn zuvor Studien nach Italien geführt hatten. Der Stralsunder Gustav Simon Ludwig Wagner (1799 bis 1829) studierte Kunst in Dresden. Doch anscheinend hatte er kein einfaches Leben, obwohl seine Arbeiten qualitätvoll waren und sein realistischer Stil den Nerv der damaligen Kunstauffassung traf.

Mit im Bunde ist zudem der Stralsunder Dichter und Silhouettenschneider Karl Fröhlich (1821 bis 1898). Er wurde mit seinen Scherenschnitten vor allem in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur bekannt. Nicht zuletzt sind auch Bilder vom in Stralsund geborenen Porträt- und Landschaftsmaler Albert Grell (1814 bis 1891) zu sehen.

Vernissage: 4. Mai, 18 Uhr, Stralsund Museum, Mönchstraße 25.

OZ

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