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Kultur Black Sabbath: Die Urväter des Heavy Metal treten ab – nach Abschiedstournee
Nachrichten Kultur Black Sabbath: Die Urväter des Heavy Metal treten ab – nach Abschiedstournee
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00:01 03.06.2016

. Black Sabbath: Vier Jungs aus England werden mit düsterer Musik zu einer der größten Bands des Planeten. Sie begründen das Genre des Heavy Metal und stoßen die Karriere dessen schillerndster Figur an – von Ozzy Osbourne. Nach fast 50 Jahren Bandhistorie und zwei Dutzend Mitgliedern sind Black Sabbath nun fast in Originalbesetzung auf Abschiedstournee „The End“. Drei letzte Konzerte in Deutschland: heute bei den Festivals Rock im Park, Sonntag bei Rock am Ring, am 8.

Juni in Berlin auf der Waldbühne.

Abseits von Anekdoten um Exzess und Okkultes gibt es kaum Bands, die mehr Einfluss auf das Genre hatten. Doch dass sie die Legende wird, die sie nun ist, schien über Jahre eine Drogenfantasie. Geboren kurz nach dem 2. Weltkrieg, gelangen Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward in die Szene der maroden Industriestadt Birmingham, bis sie 1968 zueinanderfinden. Sie treten unter mehreren Namen auf, bis sie jenen düsteren Song schreiben, den sie nach dem Boris-Karloff- Film „Black Sabbath“ nennen – bald darauf die Band gleich mit. An einem Freitag, dem 13., erscheint das erste Album. Donner, Totengeläut, verzerrte Gitarre, brachial: 1970 wurde der Grundstein für Heavy Metal gelegt. „Wir betrachteten uns einfach als Blues-Band, die sich entschlossen hatte, ein wenig gruselige Musik zu schreiben“, schreibt Ozzy in seiner Autobiografie. Entscheidend dafür war ein Arbeitsunfall von Iommi: Der Gitarrist verliert zwei Fingerkuppen. Ein tiefgestimmtes Instrument hilft ihm, mit Prothesen weiterzumachen, das bestimmt den Sound. Noch 1970 erscheint Nachfolger „Paranoid“. Vier weitere Alben folgen bis 1975, alle erfolgreich – fast alle Stücke dieser kreativen Zeit spielen sie auf der Abschiedstournee. Durch die 80er und 90er dümpeln Black Sabbath, während Ozzy solo enorme Erfolg feiert.

Erst 2011 kündigen die original Black Sabbath mit „13“ ein neues Studioalbum an. Am Ende fehlt nur Drummer Ward bei den Aufnahmen. „13“ stürmt als erstes Album die deutsche Charts-Spitze. Auch bei der Abschiedstournee fehlt lediglich Ward.

Kim Zickenheiner

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