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Kultur Bob, der Große
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05:45 24.05.2016
Der amerikanische Musiker Bob Dylan. Quelle: dpa
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New York

Der Mann, der die Rockmusik beeinflusste wie neben ihm wohl nur noch Elvis Presley und die Beatles, wird am Dienstag 75 Jahre alt: Bob Dylan. Überall gibt es dann Bob-Feste und Dylan-Feste. Was er selbst an diesem Tag tun wird, lässt er im Geheimen, nicht einmal das Magazin Rolling Stone weiß Näheres.

Jene unter den Fans, die in ihm, dem Popmusiker, euphorisch den Heiland für alle Dinge sahen, waren Bob Dylan früh suspekt, erschienen ihm nicht minder gefährlich wie das vor Verehrung glühende Gefolge von Politikern und Predigern. Die Ansprüche seiner Millionen Fans an ihn, doch der „Revolution“ voranzugehen, friedlich mit Liedern die „bessere Welt“ zu erschaffen, begann er schon in den Sechzigerjahren abzuwehren. Zu seiner Größe, Bedeutung und Botschaft an die Welt befragt, antwortete Dylan 1965 in Los Angeles: „Die Welt braucht mich nicht. Ich bin nur einsachtundsiebzig groß.“

Statements über die Zeitläufte gibt Dylan kaum noch ab. Seine Einschätzung der durchaus vertrackten Gegenwart muss aus den Songs geklopft werden, etwa aus „Tempest“, dem 14-minütigen Titelsong seines gleichnamigen Albums von 2012, wo er vielsagend vom Untergang der „Titanic“ singt. Ja, die kleiner gewordene Gemeinde dreht und wendet seine Songs immer noch, wartet auf neue Originalsstücke, schreit aber nicht mehr „Judas“, wenn er stattdessen wie auf seinem neuen Album Sinatra aufnimmt.

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