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Bodo Wartke mit Capital Dance Orchestra: Ein Hauch von Las Vegas

Rostock Bodo Wartke mit Capital Dance Orchestra: Ein Hauch von Las Vegas

Bodo Wartke und The Capital Dance Orchestra spielten am Freitagabend in der Stadthalle.

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Bodo Wartke und das Capital Dance Orchestra in derRostocker Stadthalle.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Bodo Wartke und The Capital Dance Orchestra spielten am Freitagabend in der Stadthalle. Rund 1000 Besucher waren gekommen, um das Programm „Swingende Notwendigkeit“ zu erleben, das Wartke zusammen mit dem professionellen Orchester präsentierte. Auch optisch machte das was her: Bodo Wartke im weißen Anzug, seine beiden Backgroundsängerinnen und Tänzerinnen in knallroten Kleidern, das Orchester im klassischen Schwarz. Ingesamt 16 Musiker auf der Bühne, in bester Berliner Ballhaustradition, wie Wartke meinte.

Das Programm bestand aus Bodo Wartkes Solo-Nummern, die er für das Orchester hatte umarrangieren lassen. So gab‘s Stücke wie „Architektur in Deutschland“, „Das letzte Stück“ oder „Believe in Steve“

musikalisch mit allem Pipapo. Ein Konzert wie eine alte Samstagabendshow, Plaudereien zwischen Bodo Wartke und Bandleader David Canisius sowie Tanzeinlagen inbegriffen.

Ein Hauch von Las Vegas, die Musiker bekamen Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Das Orchester spielte sich durch viele musikalische Genres, nicht nur Swing, auch Reggae oder Gospel, im Einzelfall auch mal Heavy Metal. Musikalisch war das sehr professionell und auch in den Texten von Bodo Wartke stecken viele Überraschungseffekte.

Klavierkabarett nennt Wartke das, was er sonst macht. Es gibt sehr viel Wortwitz, unerwartete Reimpaare und auch viele Binnenreime, dazu überraschende und spaßige Wendungen, aber tieferen Sinn oder Erkenntnisgewinn, wie sonst beim Kabarett üblich, sucht man bei ihm vergeblich. Damit ist Bodo Wartke weit entfernt von Klavierkollegen wie etwa Rainald Grebe oder Konstantin Wecker.

Wartke hat sich auch als singender Frauenversteher etabliert, der sich mit Liedern wie „Dein Duft“ oder „Liebeslied“ in die Herzen des weiblichen Fans singen kann. Das klappt auch bei den „benutzerdefinierten Liebesliedern“ — so bezeichnet der Künstler diese Songs, die er für einzelne Frauen geschrieben hat, also „Claudia“, „Bettina“ oder „Konstanze“. Überhaupt geht‘s in seinen Liedern sehr oft um Beziehungen, mit Witz, Selbstironie und Wärme.

Am Freitagabend in der Stadthalle gab es fast drei Stunden gute Unterhaltung. Das am Schluss in mehreren Sprachen gesungene „Liebeslied“ schrammte zwar dicht am Kitsch vorbei, entließ aber die Konzertgäste mit einem guten Gefühl nach Hause.

Von Thorsten Czarkowski

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