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Chris Jarrett eröffnete Kühlungsborner Pianotage

Kühlungsborn Chris Jarrett eröffnete Kühlungsborner Pianotage

Die bereits sechste Ausgabe der Pianotage ist es, die Kunsthallenchef Franz N. Kröger in diesem Jahr in Kühlungsborn ausrichtet.

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Jazzpianist Chris Jarrett begeisterte am Mittwochabend das Publikum in Kühlungsborn.

Quelle: Thorsten Czarkowski

Kühlungsborn. Die bereits sechste Ausgabe der Pianotage ist es, die Kunsthallenchef Franz N. Kröger in diesem Jahr in Kühlungsborn ausrichtet. An vier Abenden servieren vier Interpreten in der Kunsthalle Kühlungsborn eine Mixtur von Jazz über Klassik bis Boogie-Woogie. Den Anfang machte am Mittwochabend Chris Jarrett, nicht zu verwechseln mit seinem älteren Bruder Keith Jarrett, der in Jazzkreisen noch besser bekannt ist. „Zwischen den beiden Brüdern liegt etwa eine halbe Generation“, meinte Franz N. Kröger. Also: Chris Jarrett wird in diesem Jahr 60 Jahre alt, Keith Jarrett ist 71.

Die weiteren Termine: 6. Mai, 20 Uhr: Alexandra Mikulska; 7. Mai, 20 Uhr: Axel Zwingenberger; Kunsthalle Kühlungsborn, Ostseeallee 48

Chris Jarrett, der übrigens seit vielen Jahren im Hessischen lebt und gut Deutsch spricht, führte auch durch das Programm. Gerade ist seine CD „Offshots“ erschienen, die der Pianist mit einer Band eingespielt hat. Davon gab‘s in Kühlungsborn Titel wie „Wise Doubts“ oder das Titelstück zu hören, Jarrett servierte sie aber solo. Das Stück „Birds of Prey“, eher eine Tondichtung, zeigte den Pianisten in einer freieren Form, ein sehr expressives Werk, in dem sich Jarrett auch von seiner aggressiveren Seite präsentierte. „Man hat ein bisschen Angst um das Piano“, meinte Franz N. Kröger in der Konzertpause. Humorvoll zeigte sich der Pianist in seinem Werk namens „Bus for the Mad“, die Vorstellung dazu: Eine Fahrt in einem Bus der Verrückten, inklusive Ampelstopps, also etwa halbminütigen Pausen innerhalb des Stücks. Das wurde Pianojazz in einer etwas freieren Form, ebenfalls mit sehr expressiven Momenten und einem „wilden“ Interpreten. Und einen Blues gab‘s von Chris Jarrett auch zu hören, allerdings „nicht in einem Vierviertel-, sondern im Elfviertel-Takt“, wie Chris Jarrett erläuterte. Zum Konzertende hin, als es draußen bereits dunkelte, kam thematisch gut passend das Stück „The Darkening“ zur Aufführung. Der Auftritt von Chris Jarrett kam nicht ohne Zugaben aus, am Mittwochabend erlebte das Publikum ein hochklassiges Konzert, das es entsprechend bejubelte. Für den Donnerstag war die ukrainische Marina Baranova gebucht, am Freitagabend wird‘s klassisch: Die polnische Pianistin Alexandra Mikulska kommt mit Werken von Beethoven, Brahms, Chopin und Liszt.

Und der musikalische Gast des Samstagabends braucht nicht viele Worte. Mit dem Hamburger Pianisten Axel Zwingenberger kommt die „Lokomotive des Boogie- Woogie“, wie Franz. N. Kröger frohlockte. Thorsten Czarkowski

OZ

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