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„Das finstere Tal“ Favorit für Deutschen Filmpreis

Berlin „Das finstere Tal“ Favorit für Deutschen Filmpreis

Renaissance des Heimatfilms: Der packende Alpen-Western „Das finstere Tal“ von Andreas Prochaska geht mit neun Nominierungen als großer Favorit ins Rennen um den Deutschen Filmpreis.

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Sam Riley (l), Paula Beer und Tobias Moretti bei der Premiere von «Das finstere Tal» in Wien. Foto: Herbert Pfarrhofer

Berlin. Renaissance des Heimatfilms: Der packende Alpen-Western „Das finstere Tal“ von Andreas Prochaska geht mit neun Nominierungen als großer Favorit ins Rennen um den Deutschen Filmpreis.

Auf den zweiten Platz schaffte es mit sechs Nennungen das Kinoepos „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz, gefolgt von Frauke Finsterwalders Ensemblefilm „Finsterworld“ mit fünf Nennungen. Das gaben Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und die Präsidentin der Filmakademie, Iris Berben, am Freitag in Berlin bekannt.

Auf den Preis für die beste weibliche Hauptrolle können drei Darstellerinnen hoffen: Carla Juri für „Feuchtgebiete“, Juliane Köhler für „Zwei Leben“ und Jördis Triebel für „Westen“. Als beste männliche Schauspieler wurden Sascha Alexander Gersak („5 Jahre Leben“), Dieter Hallervorden („Sein letztes Rennen“) und Hanno Koffler („Freier Fall“) vorgeschlagen.

Mit dem Alpendrama „Das finstere Tal“ war der österreichische Filmemacher Prochaska Anfang des Jahres schon beim Bayerischen Filmpreis für die beste Regie ausgezeichnet worden. In dem düsteren Werk nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Willmann spielen Sam Riley und Tobias Moretti zwei erbitterte Feinde in einer fesselnden Saga um Rache, Macht und Gewalt.

Insgesamt konnten sich für den Preis als bester deutscher Spielfilm sechs Titel qualifizieren: Neben „Das finstere Tal“, „Die andere Heimat“ und „Finsterworld“ geht der Publikumshit „Fack Ju Göhte“ mit vier Nominierungen in den Endspurt. Das deutsch-norwegische Frauendrama „Zwei Leben“ von Georg Maas kam auf drei Zuschläge, während die wilde Liebesgeschichte „Love Steaks“ (Jakob Lass) „nur“ als bester Spielfilm antritt.

Um die Auszeichnung als bester Dokumentarfilm bewerben sich „Alphabet“ von Erwin Wagenhofer, „Beltracchi - Die Kunst der Fälschung“ von Arne Birkenstock und „Master Of The Universe“ von Marc Bauder. Bei den Kinderfilmen konnten sich von der Vorauswahlliste ebenfalls drei Kandidaten durchsetzen: Detlev Bucks Hexenstory „Bibi & Tina“, Katja von Garniers Pferdefilm „Ostwind“ und Markus Dietrichs DDR-Geschichte „Sputnik“.

Der Deutsche Filmpreis, Lola genannt, wird in 16 Kategorien vergeben. Mit Preisgeldern von rund drei Millionen Euro ist er der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Kulturstaatsministerin Grütters vergibt die Auszeichnungen am 9. Mai im Berliner Tempodrom. Zeitversetzt wird die Gala im Ersten Programm übertragen (22.45 bis 00.45 Uhr).


Deutscher Filmpreis



dpa

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