Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -5 ° Schneeschauer

Navigation:
Del Toro gewinnt US-Regiepreis mit „Shape of Water“

Oscar-Vorbote Del Toro gewinnt US-Regiepreis mit „Shape of Water“

Guillermo del Toro sollte bei der Oscar-Gala im März eine Dankesrede parat haben. Gerade wurde der Mexikaner mit dem höchsten Preis der Hollywood-Regisseure geehrt. Die DGA-Trophäe ist ein sicherer Oscar-Vorbote.

Voriger Artikel
Vorwürfe gegen Ex-Burgtheater-Chef Hartmann
Nächster Artikel
Eisschnitzer im Ostseebad am Werk

Guillermo del Toro aus Mexiko gewann den wichtigen Preis der Directors Guild of America.

Quelle: Chris Pizello

Los Angeles. Der Mexikaner Guillermo del Toro hat mit seinem Fantasy-Märchen „Shape of Water - Das Flüstern des Wassers“ den Preis der US-Regisseursvereinigung DGA gewonnen. Damit festigte der Golden-Globe-Preisträger auch seine Chancen für einen Oscar.

Die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer stummen Putzfrau und einem mysteriösen Fischwesen ist mit 13 Nominierungen der große Favorit bei der Oscar-Gala am 4. März.

Del Toro setzte sich bei der Preisverleihung in Los Angeles in der Nacht zum Sonntag gegen Greta Gerwig („Lady Bird“), Martin McDonagh („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“), Christopher Nolan („Dunkirk“) und Jordan Peele („Get Out“) durch.

Der Brite Nolan war zuvor schon für „Inception“ (2010), „The Dark Knight“ (2008) und „Memento“ (2001) nominiert gewesen, für alle anderen war es die erste Chance auf einen DGA-Preis. Gerwig war nach Kolleginnen wie Barbra Streisand, Jane Campion und Sofia Coppola erst die achte Frau, die von dem Regieverband nominiert wurde. Kathryn Bigelow („Tödliches Kommando - The Hurt Locker“) hatte 2010 als erste Frau den DGA-Preis und auch als erste Filmemacherin überhaupt den Regie-Oscar gewonnen.

Der amerikanische Komiker und Produzent Jordan Peele, der mit dem sozialkritischen Gruselfilm „Get Out“ sein Regie-Debüt gab, war erst der vierte schwarze Spielfilmregisseur mit einer DGA-Nominierung. Zwar unterlag er Del Toro in der Top-Sparte, gewann aber den Preis als bester Erstlings-Regisseur. 

Der DGA-Spitzenpreis gilt als zuverlässiger Oscar-Vorbote. In ihrer 70-jährigen Geschichte gingen nur sieben DGA-Gewinner wenig später bei den Oscars in der Sparte „Beste Regie“ leer aus. Das war zuletzt 2012 der Fall, als Ben Affleck mit „Argo“ DGA-Sieger wurde, bei den Oscars aber Ang Lee mit „Life of Pi“ triumphierte. Im vorigen Jahr holte Damien Chazelle mit dem Filmmusical „La La Land“ erst die DGA-Trophäe und dann den Regie-Oscar.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Special Effects
Gerd Nefzer mit einem Fimplakat für „Blade Runner 2049“.

Spektakuläre Szenen und eine besondere Stimmung sorgen neben den Darstellern für den Erfolg eines Films. Für solche Special Effects sorgt seit drei Jahrzehnten der Spezialist Gerd Nefzer - und jetzt winkt dem 52-Jährigen die höchste Auszeichnung der Filmbranche.

mehr
Mehr aus Kultur
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.