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Kultur Der Beatle mit der weinenden Gitarre
Nachrichten Kultur Der Beatle mit der weinenden Gitarre
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04:50 25.02.2013
Der stille Beatle: George Harrison (1943-2001). Quelle: epa PA

Heute hätte Harrison, der 2001 an Krebs starb, seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert.

Geboren wurde der Jüngste und Schönste der Fab Four 1943 in einem Vorort der nordenglischen Hafenstadt Liverpool. Er ging auf dieselbe Grundschule wie John Lennon, wechselte später auf das Liverpool Institute, das auch Paul McCartney besuchte. Die beiden lernten sich im Schulbus kennen. Über McCartney stieß er zu dessen Band mit John Lennon. Dieser wollte den erst 14-Jährigen mit langer Anzugsjacke, engen Hosen und Elvis-Tolle zuerst nicht dabeihaben — bis er ihn spielen hörte. Ab 1960 trat die Gruppe als Beatles auf, Schlagzeuger Ringo Starr machte die Fab Four komplett.

Obwohl die Musik der Pilzköpfe vor allem von Lennon und McCartney dominiert wurde und sich der stille Harrison oft ihrem Willen beugte, stammen einige der bekanntesten Titel der Band aus seiner Feder: die Ballade „While My Guitar Gently Weeps“ und das Lied „Here Comes the Sun“ zum Beispiel.

In den 1960er Jahren konvertierte Harrison zum Hinduismus. Er war es, der die Band nach Indien brachte und indische Klänge auf manche Alben. Nach der Trennung der Fab Four 1970 war Harrison als Solo-Künstler mit dem Hare-Krishna-Superhit „My Sweet Lord“ erfolgreich. Später stand er mit Bob Dylan, Tom Petty, Jeff Lynne und Roy Orbison als „Traveling Wilburys“ auf der Bühne.

1999 überlebte Harrison knapp die Messerattacke eines Attentäters. Am 29. November 2001 starb er nach langer Krebskrankheit in Los Angeles mit 58 Jahren.

OZ

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